Wenn der Teufel, der alte Lügner, einem Jesus-Schäfchen schon nicht mehr die ewige Errettung stehlen kann, dann versucht er wenigstens den Jesus-Gläubigen das Leben zu vermiesen und sie von dem umfassend wohltuenden Segen von Gott fernzuhalten.

Eine seiner Desinformationen ist beispielsweise: Gott sei weit weg von uns. Wir seien hier unten auf der Erde alleine.

  • Ja, sagt dann der Verstand, das stimmt. Ich sehe Gott nicht. Wer weiß, wie viele Lichtjahre der Himmel, wo Gott derzeit lebt, entfernt ist.
  • Richtig, kommen dann die Gefühle der Seele, der muß ganz weit weg sein, denn ich fühle ihn ja nicht.
  • Und schon taumeln Jesus-Gläubige in die aufgestellte Denkfalle vom Teufel und lassen zu, daß zwischen ihnen und Gott Hindernisse und Distanz aufgebaut werden. Entsprechend grau-traurig sieht es dann auch im Leben dieser Menschen, die der Lüge vom Teufel Glauben schenken, aus.

Wie anders aber, wenn wir nicht unserem Verstand und unseren Gefühlen die Dominanz einräumen, sondern dem Glauben. Wie froh und zuversichtlich sind wir, wenn wir glauben, was Jesus uns zusagt(e): „Ich will euch nicht verwaist zurücklassen (= als Waisenkinder dastehen lassen): ich komme zu euch! Nur noch eine kurze Zeit, dann sieht mich die Welt nicht mehr; ihr aber seht mich, daß ich lebe, und ihr sollt auch leben! An jenem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir seid und ich in euch.“ (Jesus in Johannes Kapitel 14, Verse 18-20; Menge Bibel, 1939)

Damit nichts falsch verstanden wird: Unser Verstand ist für vieles nützlich; unsere Gefühle sind toll. Keine Überraschung, hat doch Gott uns unseren Verstand und unsere Gefühle gegeben. Aber wir „müssen“ dem Glauben die Führung in unserem Leben einräumen, denn der Verstand kann sich irren (schauen Sie sich mal die Geschichte der Wissenschaften an… von einem Irrtum zum nächsten). Und Gefühle kommen und gehen. Der Glaube aber ist das alles bestimmende Grundgesetz in Gottes Königreich (dessen Bürger wir als Jesus-Gläubige jetzt schon sind, Philipper Kapitel 3, Vers 20).

„Auch wenn ich durch das Tal der Todesschatten gehe, fürchte ich mich nicht, denn du bist an meiner Seite. Dein Stecken und Stab schützen und trösten mich.“ (Psalm 23:4)

Wieso dem Glauben diese höchste Priorität einräumen? Weil wir dann glaubend all die herrlichen Zusagen von Gott erhalten: Lebensfreude, umfassenden Schutz, hilfreiche Führung, Erkenntnis, Hilfe, Vergebung all unserer Sünden, ewige Versöhnung, Gesundheit, beste Versorgung und noch eine ganze Menge mehr, denn Gott sagt dies: „So spricht der Herr, der die Erde geschaffen und fest gegründet hat — und sein Name ist Herr: „Ruf mich, dann will ich dir antworten und will dir gewaltige und unglaubliche Dinge zeigen, von denen du noch nie gehört hast.“ (Gott in Jeremia 33:3) • Wir dürfen gespannt sein; es wird niemals langweilig mit Gott in der Ewigkeit.

Wie im Neuen Testament (die Zusage von Jesus in Johannes 14:18-20, daß er immer bei uns ist), so auch im Alten Testament die Zusagen von Gott: „In der Höhe und im Heiligtum (oder: im Heiligen) wohne ich und bei denen, die zerschlagenen und gebeugten Geistes sind, um neu zu beleben den Geist der Gebeugten und zu erquicken das Herz der Zerschlagenen.“ (Gott in Jesaja Kapitel 57, Vers 15; Menge Bibel)

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Also, lassen Sie sich vom Teufel, dem Vater der Lüge, nicht die Desinformation andrehen, Gott sei weit weg. Das Gegeneil ist richtig: Gott ist immer, auch jetzt, auch morgen, immer bei Ihnen.

„Wer zu Gott kommen will muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird.“ (Hebräer 11:6).

Ob Sie ihn sehen oder nicht, ob Sie ihn fühlen oder nicht, Gott ist immer bei Ihnen. Helfend, beschützend, führend, versorgend. Gott ist bei Ihnen. Glauben Sie es? Glauben Sie es und freuen Sie sich über das zunehmende Wirken von Gott in Ihrem Leben.