Jesus ist Gott. Als 2. Mitglied gehört er neben Gott Vater und dem Heiligen Geist zur sog. Dreieinigkeit. Verstehen wir das? Ne. Aber Jesus ist in Gott; und Gott ist in Jesus. Und wir, wenn wir Jesus als unseren Retter und Herrn angenommen haben, sind in Jesus und Jesus in uns; und somit sind auch wir in Gott. Verwirrend? Ne, herrlich befreiend, weil wir — so wie ganz am Anfang unsere Vorfahren Adam und Eva — bei Gott sind, weil wir in seinen Augen frei von aller Schuld sind.

Können wir mit Jesus sprechen? Ja natürlich. Wir müssen sogar mit Jesus sprechen. Besser gesagt: Wir wären mehr als dumm, wenn wir nicht mit ihm sprechen würden. Denn einen besseren Freund werden wir niemals finden; niemand liebt uns derart wie Jesus. Beweis? Er ist für uns am Kreuz gestorben, hat alle Strafe, die wir von Gott verdient hätten, auf sich genommen. Für Gott war dann dieses Opfer von Jesus ausreichend, so daß wir, wenn wir das glaubend annehmen, vollkommen gerecht in Gottes Augen sind.

Mit Jesus auf dem Sofa

Ich weiß im Moment nicht mehr, wo ich das kürzlich las, aber da schrieb jemand, daß er von morgens bis abends immer wieder mit Jesus spricht. Über alles und nichts. Beispielsweise auch, wenn er auf dem Sofa sitzt und Fernsehen guckt. Selbst dann redet er immer mal mit Jesus (neben sich auf dem Sofa). Das ist eine schöne Vorstellung. Jesus ist ja nicht nur unser Retter, sondern er ist auch unser bester Freund. Er will uns helfen. Wir wären wirklich dumm, wenn wir dieses gigantische Angebot ablehnen oder ungenutzt links liegen lassen würden.

Ist das denn nicht verrückt? Ich rede lieber mit dem unvergänglichen Schöpfer vom Universum, der mich vor einer Ewigkeit voller Schreien und Schmerzen in der Hölle gerettet hat, als den Weg zu gehen, den mir das irdisch-weltliche System anzubieten hat… Alkohol trinken, Drogen schlucken, immer neue Sex-Partner, mich an vermeintlichen Sicherheiten wie Kreditkarten, die morgen schon bei Null stehen können, festzuhalten. Was ist verrückter?

„Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.“ (1 Korinther Kapitel 1, Vers 18)

Den Frieden genießen, den Jesus schenkt, oder auf dem Karussell mitzufahren, den das Fleisch (wie die Bibel das irdisch-weltliche Denksystem bezeichnet) anzubieten hat? Wie toll das alles (ohne Gott und Jesus) funktioniert sehen wir gerade derzeit hinsichtlich der beängstigenden Staatsverschuldungen und einem immer mächtiger werdenden Staat, der die Eigenverantwortung und Freiheit der Bürger mehr und mehr kontrolliert und beeinflussen will.

Wenn Jesus von Frieden spricht, meint er nicht die Abwesenheit von Krieg, sondern die friedvolle Sicherheit, daß wir in ihm und in Gott geborgen sind, ganz gleich, was im Irdisch-Weltlichen um uns herum auch geschehen mag. „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.“ (Jesus in Johannes Kapitel 14, Vers 27)

Kann ich mit Jesus sprechen?
Natürlich.
Worüber?
Über alles.
Muß ich Angst vor Jesus haben?
Ne, überhaupt nicht. Er kennt uns besser als wir uns selber kennen. Und es gibt nichts in unserem (kaputten) Verhalten, daß ihn davon abhalten könnte, uns zu lieben. Was wollen Sie mehr?

Wie fange ich an? ‚Hallo, Jesus. Hier bin ich‘ Erzählen Sie ihm dann, was Sie auf dem Herzen haben.

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