Krankheiten kommen vom Teufel

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Kommen Krankheiten von Gott? Nein

Wir wissen, dass Krankheiten nicht von Gott kommen. Krankheiten, Schmerzen und Leid sind durch den Sündenfall in die Welt gekommen. Der Teufel will uns einreden, dass Gott — unser uns über alles liebender himmlischer Vater — Krankheiten benutzt um uns irgendetwas beizubringen. Welcher liebevoller Vater bricht seinem Kind das Bein, damit es lernt nicht mehr in die Straße zu laufen? Im Gegenteil, Eltern würden sich lieber selbst opfern, als ihre geliebte Kinder verletzt zu sehen. So auch mit unserem Gott. Jesus hat sich vor rund 2.000 Jahren am Kreuz geopfert, damit wir vollkommen gerecht, tadelos, rein, gesund und geheilt sein können.

Gesund durch Jesus

„Jedoch unsere Krankheiten waren es, die er getragen hat, und unsere Schmerzen hatte er sich aufgeladen, während wir ihn für einen Gestraften, von Gott Geschlagenen und Gemarterten hielten. Und doch war er verwundet um unserer Übertretungen willen und zerschlagen infolge unserer Verschuldungen: die Strafe war auf ihn gelegt zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung zuteil geworden.“ (Jesaja Kapitel 53, Verse 4-5; Menge Bibel)

Jesus hat unsere Krankheiten auf sich genommen. Wenn Jesus sich so für uns geopfert hat, wie können scheinheilige Religiöse dann noch sagen, dass Gott uns krank macht? Nein, Gott macht nicht krank. Gott heilt.

Wenn wir beten und doch nichts geschieht

  • Ich habe gebetet und mein Verwandter ist trotzdem gestorben.
  • Ich habe gebetet und mein Konto steht trotzdem in den Miesen.
  • Ich habe gebetet und bin immer noch alleine.

Wir müssen nicht immer alles verstehen. Wir ‚müssen‘ aber alles durchglauben.

Suchen Sie Gott auch noch, wenn Ihr Verwandter stirbt? Wollen Sie Gott auch noch haben, wenn die Kontoauszüge Ihnen Angst machen und das Geld einfach nicht kommt? Stellen Sie sich weiterhin unter den Schutz des Allmächtigen, wenn Sie alles in einem Hausbrand verloren haben? Tun Sie es, denn nur bei Gott finden wir Hilfe, Trost und Fürsorge.

Was auch im Leben von einem geschehen mag, unser uns liebender Schöpfer führt alles zum Besten; immer. „Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt…“ (Römer Kapitel 8, Vers 28) Gott führt immer _alles_ zum Guten. Immer sofort? Nein, aber niemals zu spät. Vertrauen Sie dem Sie liebenden Gott.

Der Tod meines Vaters

Als die Ärztin mir sagte, dass mein Vater schon im Sterben lag, konnte ich nicht verstehen, warum Gott es nicht verhindert hat. Als ich die letzten Atemzüge meines Vaters sah und sein immer schwächer werdendes Herz fühlte, konnte ich nicht verstehen, warum Gott nicht einschreitet. Als die Krankenschwester abnickte, dass mein Vater in der Tat verstorben war, konnte ich nicht verstehen, wo Gott war. Aber nach ein paar Minuten der Trauer kam eine Freude. Die Tränen hörten auf und die unerklärliche Ruhe hat alles in den Schatten gestellt. Mein Vater war bei Jesus. Was für ein Freudenfest.

Und in dem Moment — dieser einsame Moment früh morgens im Krankenhaus, wo nichts mehr Sinn gemacht hat — war plötzlich doch alles in Ordnung. Die Heilung, die wir uns so gewünscht hatten, für die wir so lange, so viel gebetet hatten, ist irdisch weltlich nicht gekommen. Auch wenn mein Vater nicht mehr bei mir war, konnte ich gewiss sein, dass es ihm gut ging. Besser als jemals hier auf Erden.

Nichts ändert Gottes Zusagen

Auch die jetzige Situation ändert nichts an Gottes Zusagen. Gott heilt. Kein wenn und aber.

Wir dürfen uns nicht durch das was wir hier auf Erden sehen, die wichtigere Wahrheit stehlen lassen: Gottes Wort ist wahr. Seine Zusagen in der Bibel stimmen auch heute noch.

Wir dürfen unseren Glauben nicht auf das basieren, was wir hier irdisch-weltlich sehen, sondern nur auf Gottes Wort, die Bibel. Ich weiß nicht, warum mein Vater gestorben ist. Ich kann es Ihnen nicht erklären, aber sein irdischer Tod ändert nichts an Gottes Zusagen. Und Gott heilt auch heute noch.

Ewiges Leben dank Jesus

Ein paar Wochen nach seinem irdischen Tod, fand ich folgenden Artikel von meinem Vater: „Was ich wohl als Erstes machen werde, wenn ich dereinst Jesus sehe?“ Ja, dachte ich mir, es geht ihm gut:

„Ich glaub, ich werde Jesus erst umarmen und dann niederknien und dann umarmen und dann niederknien. Was für eine Freude. Und aufhören tue ich erst damit, wenn Gott weitergegangen ist und nicht mehr mit seinem Feldhandball-Nerv ankommen kann… nein, wenn es sein muß, dann spiele ich auch Feldhandball mit meinem herrlichen, herrlichen, herrlichen Gott.“

Ja, meinem Papa geht es gut.

„Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr, Kind und Weib:
lass fahren dahin,
sie haben’s kein’ Gewinn,
das Reich muss uns doch bleiben.“

(Ein feste Burg ist unser Gott, Martin Luther)