Mächtigkeit der Worte

Wie oft sprechen Sie die Zusagen Gottes über Ihr Leben? Oder anders gefragt: Wie oft sprechen Sie über die schlechten Dinge in Ihrem Leben? Ah, mein Rücken tut so weh. Ich habe nie Geld. Mich mag niemand. Ich sehe so schlecht aus heute.

Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge

„Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge, und wer sie viel gebraucht, wird das, was sie anrichtet, zu schmecken bekommen.“ (Sprichwörter 18, 21; Menge Bibel)

Ich denke nicht, dass die Bibel hier übertreibt. Sondern das ist schon ernst gemeint: Tod und Leben stehen in der Gewalt der Zunge. Sind Sie krank? Sprechen Sie Gesundheit und Genesung: Gott hat mich geheilt. Haben Sie kein Geld? Sprechen Sie Überfluss: Gott versorgt mich reichlich. 

„Wahrlich ich sage euch: Wer zu dem Berge dort sagt: ›Hebe dich empor und stürze dich ins Meer!‹ und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, daß das, was er ausspricht, in Erfüllung geht, dem wird es auch erfüllt werden.“ (Jesus in Markus Kapitel 11, Vers 23; Menge Bibel, 1939)

Das ist mir aber peinlich.
Dann sprechen Sie Gottes Zusagen halt aus, wenn niemand (außer Sie und Gott) zuhört. Alleine im Auto, in der Küche beim Abwaschen, beim Rasenmähen.
Und wenn sich nichts ändert?
Geben Sie nicht auf. Und wenn Sie tausend Mal sagen, dass Gott Sie geheilt hat, Sie geben nicht auf. Warum? Weil wir wissen, dass unsere Worte Kraft haben.
Ich weiß nicht, was ich beten soll.
→ Hier ein Vorschlag: Sprechen Sie jeden Tag Psalm 23 und Psalm 91 über Ihr Leben. Vielleicht einen morgens und einen abends. Die sind nicht lang und nach ein paar Wochen haben Sie die wahrscheinlich sogar schon auswendig gelernt.