Psalm 1 Baum am Bach

„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen und nicht tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt im Kreise der Spötter, vielmehr Gefallen hat am Gesetz des HERRN und sinnt über sein Gesetz bei Tag und bei Nacht! Der gleicht einem Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Früchte bringt zu rechter Zeit und dessen Laub nicht welkt; und alles, was er beginnt, das gelingt.“ (Psalm 1, Verse 1-3, Menge Bibel)

Psalm 1 ist ein herrlicher Psalm. Für diesen Artikel will ich Sie besonders auf Vers 3 aufmerksam machen: „Der gleicht einem Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Früchte bringt zu rechter Zeit und dessen Laub nicht welkt; und alles, was er beginnt, das gelingt.“

Stellen Sie sich mal vor…

Machen Sie mal die Augen zu (obwohl… dann können Sie ja nicht den Artikel lesen). Okay, dann schreibe ich erst, was Sie sich vorstellen sollen und dann machen Sie die Augen zu. Also: Ein wunderschöner, voller, grüner Baum an einem Bach. Die Sonne scheint. Die Vögel zwitschern. Die Blätter rasseln leicht im Wind. Es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt. Eine angenehme Temperatur. Die Sonne ist angenehm warm. Jetzt gehen wir mit der sogenannten Kamera mal ein Stück weiter raus. Wir fangen an, trockene Felder zu sehen. Noch ein Stück weiter raus. Wüste. Alles ist dürr, nur unser Baum am Bach nicht. Dort ist alles frisch und grün und lebendig.

Der Baum sind Sie. Die Wüste ist die Welt. Als Jesus-Schäfchen sind wir nicht der Welt ausgeliefert, sondern wir werden von unserem himmlischen Vater versorgt.

Zoomen wir mal wieder rein in unsere Szene. Auf dem Baum sind Vögel und Eichhörnchen und wunderschöne Blätter. Sogar Früchte sind zu sehen. Dem Baum ist völlig egal, dass er in der Wüste steht. Denn er ist perfekt am Bach gepflanzt.

Machen Sie sich keine Sorgen. Haben Sie keine Angst

Benzinpreise steigen, Lebensmittel werden teurer, Hoffnungslosigkeit nimmt zu in der Welt. Wer soll sich das denn alles leisten können? Machen Sie sich keine Sorgen. Ihr himmlischer Vater ist nicht von der Wirtschaft abhängig. Er hat meeehr als genug. Und er möchte sich liebendgerne um Sie — sein über alles geliebtes Kind — kümmern.

»Deswegen sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben wertvoller als die Nahrung und der Leib wertvoller als die Kleidung? Sehet die Vögel des Himmels an: sie säen nicht und ernten nicht und sammeln nichts in Scheuern, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr wert als sie? … Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ›Was sollen wir essen, was trinken, womit sollen wir uns kleiden?‹ Denn auf alles derartige sind die Heiden bedacht. Euer himmlischer Vater weiß ja, daß ihr dies alles bedürft. Nein, trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden.« (Matthäus Kapitel 6, Verse 25-26, 31-33; Menge Bibel)

Also, vertrauen Sie Ihrem Gott. Er kümmert sich mehr als gut um Sie.

Sagen (!) Sie: Mein lieber Vater, ich danke dir, dass du mich mehr als gut versorgst. Ich bin wie der Baum an Wasserbächen. Ich bin vollkommen, rundum versorgt. Ich danke dir! (oder natürlich in Ihren eigenen Worten)

⟹ Noch ein schneller Einschub, denn der Heilige Geist hat mir „gesagt“, dass der Artikel noch nicht fertig ist. Ist Ihnen aufgefallen, dass der Baum in Psalm 1 an Wasserbächen gepflanzt ist? Bäche. Plural. Der Baum ist so gut versorgt, das Wasser kommt von mehreren Bächen! Wie herrlich.