Sie kennen den Bericht vom Sieg über Jericho? Beschrieben in Josua Kapitel 6, Verse 6-21. Die Kinder Israels vertrauten Gott; zogen sieben Tage lang um Jericho, ehe dann die Stadtmauern zusammmenbrachen und Jericho in die Hände der Israeliten fiel („Beim siebten Umzug aber, als die Priester in die Posaunen gestoßen hatten, rief Josua dem Volke zu: »Erhebt das Kriegsgeschrei! Denn der HERR hat die Stadt in eure Gewalt gegeben!“, Josua 6:16).

„Wie kam es, dass die Mauern von Jericho einstürzten? Der Grund dafür war der Glaube der Israeliten; denn ´auf Gottes Befehl hin` waren sie sieben Tage lang um die Stadt gezogen.“ (Hebräer Kapitel 11, Vers 30; Neue Genfer Übersetzung)

Gott glauben und den Sieg davon tragen

Nun mag ich stark annehmen, daß Gott Ihnen nicht aufträgt, Karnevalströten-pustend sieben Tage um Schwalbertshausen herum zu dackeln, ehe er ein Problem, welches Sie bedrängt, aus dem Weg zu räumen wird. Ich weiß nicht, wie das bei der Bevölkerung von Schwalbertshausen ankommen würde, wenn Sie da eine Woche lang trötend um die Stadt marschieren.

Lernen Sie von Jericho

Aber Sie können natürlich dennoch aus dem Vorfall bei Jericho lernen. Und zwar das Wichtigste. Nämlich: der Glaube. Die Kinder Israels hatten – obwohl es irdisch-weltlich betrachtet keinen Sinn machte; eine Stadt umrunden… was für ein Schlachtplan ist das denn bitteschön? – Gott und seiner Zusage geglaubt.

Bei uns ist es so: Gott sagt uns zu, daß er sich um all unsere Probleme kümmert. Und zwar im Ergebnis besser kümmert als wir es uns überhaupt vorstellen können: „Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.“ (Epheser Kapitel 3, Vers 20; Neues Leben Bibelübersetzung)

Wir sollen und können unsere Probleme glaubend Gott geben („Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch!“, 1. Petrus 5:7), er will sich liebend gerne darum kümmern.

Wie lang sind sieben Tage bei Ihnen?

Warten tut keiner gerne. Aber manchmal dauert es halt einfach. Wir glauben nicht nur die Warterei durch, sondern wir nutzen die Wartezeit, um unsere persönliche Beziehung mit Gott auszubauen. Bereden Sie alles mit ihm. Lesen Sie über ihn in der Bibel. Fragen Sie Gott, ob Sie etwas tun sollen angesichts des aktuellen Problems.

Vermeiden Sie diesen Fehler

Teufel und Dämonen wollen unseren Blick immer auf das Problem richten. Aber haben Sie schon mal ein Problem totgesorgt oder totgeguckt? Nein. Schauen Sie auf den, der all Ihre Probleme bestens löst. Schauen Sie auf Gott.

Ich war endlich im herrlichen Nordwesten der USA. Und dann? Gott „sagte“, daß ich nach fast 10 Jahren dort, wieder zurück nach Deutschland müsse. Hat mir weder gefallen, noch habe ich freudig gesagt: Ich gehorche dir. Nein, ich habe gut ein halbes Jahr mit Gott gehadert. Gejammert. Geweint. Gedroht. Versucht, Deals mit ihm zu machen. Aber am Ende vom Tag: Ich war wieder in Deutschland. Mein großer Wunsch (auf meinem Berg im wild-einsamen amerikanischen Nordwesten zu leben) ist nicht erfüllt. Aber was für ein Segen von Gott liegt auf KTNJ! So vielen Menschen hilft das, was ich hier unter Gottes Führung tue.

Nehmen Sie Joseph als Beispiel. Der war insgesamt 13 Jahre in Gefangenschaft (als Sklave und die meiste Zeit davon sogar im Gefängnis). Die Lösung vom eigentlichen Problem (Freiheit für Joseph) dauerte 13 Jahre… aber das bedeutet nicht, daß Gott während der Wartezeit nicht ständig bestens für Joseph sorgte. Wir erfahren in der Bibel: „Aber Gott der Herr war mit Joseph und ließ ihn die Zuneigung aller gewinnen und wandte ihm auch die Gunst des obersten Aufsehers des Gefängnisses zu.“ (1. Mose Kapitel 39, Vers 21; Menge Bibel, 1939)

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Gott ist immer mehr als hilfreich segnend bei Ihnen

Joseph gelang alles (halt nur erst einmal nicht die Befreiung aus Sklaverei und Gefängnis), während an der großen Lösung (seiner Befreiung) gearbeitet wurde: „Als aber Joseph nach Ägypten gebracht worden war, kaufte ihn Potiphar, ein Ägypter, ein Hofbeamter des Pharaos, der Oberste der Leibwächter, von den Ismaelitern, die ihn dorthin gebracht hatten. Gott der HERR aber war mit Joseph, so daß ihm alles gelang, während er im Hause seines Herrn, des Ägypters, war.“ (1. Mose Kapitel 39, Verse 1-2; Menge Bibel, 1939)

Da Gott den Joseph nicht mehr liebt(e), als er Sie liebt, gilt auch für Sie da vor dem Bildschirm dies: „Gott der HERR aber war mit Joseph, so daß ihm alles gelang, während er im Hause seines Herrn, des Ägypters, war“ (1. Mose 39:2)

Was ich damit sagen will: Mein Sohnemann wollte gerne alleine Autoscooter fahren; ich erlaubte ihm das nicht, weil seine Beine noch zu kurz waren, um die Pedale zu erreichen und sich mit den Beinen bei all dem wilden Rumgefahre abzustützen. In der Zeit, während er gefrustet wartete, empfing er natürlich dennoch meine Liebe, und meine Zuwendung. Ja, er bekam auch Taschengeld und Geschenke.

Also, warten Sie voller Vertrauen. Und: Nutzen Sie die Wartezeit, um ihre persönliche Beziehung mit Gott auszubauen • Gott ist bei Ihnen, wenn Sie auf dem Berggipfel stehen. Gott ist bei Ihnen, wenn es durch die Ebenen und Täler geht