In Zungen beten bedeutet: Unser Geist (unser wahres, nach Gottes Ebenbild erschaffenes Ich; Genesis 1:26; Genesis 2:7) kommuniziert direkt mit Gott, der auch Geist ist (Johannes 4:24). Machen Sie sich klar: Mit Geist ist kein Schloßgespenst gemeint. Und: Geist ist nicht Ihr Verstand oder Ihr Bewußtsein; Verstand und Bewußtsein sind Teil der Seele; der Geist ist ein eigenständiger Bereich von uns (versiegelt vom Heiligen Geist, ab dem Augenblick, wenn wir Jesus annehmen). Geist und Seele wohnen im Körper.

„Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist“ (1. Korinther 14:14)

Nutzen Sie die Mächtigkeit des Betens in der Sprache des Geistes

Natürlich sprechen wir mit Gott in Worten. Darüber hinaus können und soll(t)en wir viel mit Gott in der Sprache des Geistes sprechen; besser gesagt: unseren Geist mit Gott sprechen lassen.

„Ich danke Gott, dass ich mehr in Zungen rede als ihr alle. Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Verstand, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in Zungen.“ (Paulus in 1. Korinther Kapitel 14, Verse 18-19; Lutherbibel 2017) • Acht Dinge, die Sie im Zusammenhang mit der Zungenrede wissen sollten

Wir verstehen nicht die direkte, enorm segensreiche Kommunikation zwischen unserem wahren Ich (Geist) und Gott. Wir wissen aber glaubend, daß es zu unserem Besten geschieht und herrliche Ergebnisse für uns erzielt: „Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.“ (Epheser Kapitel 3, Vers 20; Neues Leben Bibelübersetzung)

In Zungen beten = in der Sprache des Geistes beten

„Ich will mit dem Geist (d.h. in der Verzückung) beten, will aber auch mit dem Verstande beten; ich will Psalmen (= geisterfüllte Lieder) mit dem Geist singen, aber auch mit dem Verstande“ (1. Korinther Kapitel 14, Vers 15; Menge Bibel)

Wenn Sie alleine sind, lassen Sie Ihren Geist direkt mit Gott kommunizeren, indem er mit der Zungenrede spricht. Ihr Geist weiß besser als Sie, wo Sie wann und wie Gottes Hilfe benötigen. Trauen Sie sich. Sie können nichts falsch machen, sondern nur Nutzen davon haben.

„Und auch der Geist ´Gottes` tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein; er bringt das zum Ausdruck, was wir mit unseren Worten nicht sagen können. Auf diese Weise kommt er uns in unserer Schwachheit zu Hilfe, weil wir ja gar nicht wissen, wie wir beten sollen, um richtig zu beten.“ (Römer 8:26; Neue Genfer Übersetzung)