Nicht wenige Christen haben Angst vor der Entrückung. Dabei gibt es keinerlei Gründe Angst zu haben. Die Entrückung ist ein Geschenk von Gott. Mit der Entrückung rettet Jesus seine Schäfchen vor der schrecklichen Trübsal, die auf der Erde stattfinden wird. Im Zusammenhang mit den Geschehnissen in der Endzeit sagt uns die Bibel: „eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt“ (Daniel 12:1)

Natürlich dürfen wir uns auf die Entrückung freuen. Aber wir dürfen uns auch über jeden Tag freuen an dem die Entrückung noch nicht stattfindet, denn es ist ein weiterer Tag an dem Menschen gerettet werden können.

Der perfekte Tag, der perfekte Zeitpunkt

Nur Gott weiß, wann die Entrückung stattfindet. Und sie wird zum perfekten Zeitpunkt stattfinden, denn Gott wartet geduldig noch bis alle, die Jesus vor der Entrückung als Ihren Retter annehmen werden, dies getan haben.

„Es ist also keineswegs so, dass der Herr die Erfüllung seiner Zusage hinauszögert, wie einige denken. Was sie für ein Hinauszögern halten, ist in Wirklichkeit ein Ausdruck seiner Geduld mit euch. Denn er möchte nicht, dass irgendjemand verloren geht; er möchte vielmehr, dass alle zu ihm umkehren.“

(2. Petrus Kapitel 3, Vers 9; Neue Genfer Übersetzung)

Auch während der siebenjährigen Endzeit (nach der Entrückung) finden noch viele Menschen zu Jesus, aber es ist in der Terrorherrschaft des Antichristen mehr als schwer und buchstäblich lebensgefährlich, zu Jesus zu finden. Jeder, der den Antichristen nicht als Gott anbetet, wird umgebracht (Offenbarung 13:15).

Warten Sie noch, dass jemand in Ihrem Leben gerettet wird?

Haben auch Sie Menschen in Ihrem Leben, die (noch) nicht gerettet sind? Nichts wünsche ich mir mehr, als dass meine Verwandten, Freunde und Geliebten durch Jesus gerettet werden.

Wie sehr wünsche ich mir, dass sie die Trübsal nicht durchmachen müssen.

Wie sehr wünsche ich mir, dass sie die rettende Hand von Jesus annehmen und für immer in seiner mächtigen Hand sicher sind. Für immer auf seinen starken Schultern ruhen können.

Gott liebt Ihre Familienmitglieder, Freunde und Mitarbeiter noch mehr als Sie es tun

Wenn es mir so mit meinen Geliebten geht, wie geht es dann Gott mit all den Menschen, die noch nicht gerettet sind? Wie sehr wünscht sich das Vaterherz von Gott, dass diese in seinem Ebenbild geschaffenen Menschen auch gerettet werden und nicht die Trübsal durchmachen müssen? Wie sehr wünscht er sich die Ewigkeit mit ihnen zu verbringen und sie vor der Hölle zu retten?

Also, wenn Sie auch Menschen in Ihrem Leben haben, die momentan nicht durch Jesus gerettet sind, fallen Sie nicht in die Ängste und Panikattacken, die Teufel und Dämonen sich für Sie wünschen. Sondern konzentrieren Sie sich auf Ihren Sie über alles liebenden himmlischen Vater.

So sehr Sie sich wünschen, dass diese Menschen in Ihrem Leben gerettet sind, noch vieeeel mehr wünscht sich Gott, dass sie gerettet sind. Vertrauen Sie ihm. Beten Sie für Ihre Verwandten, Freunde, Mitarbeiter, Bekannten.

Pro Tag nehmen weltweit mehr als 115.000 Menschen Jesus Christus als ihren Retter und Herrn an (Quelle: „The Signatur of God“ von Grant R. Jeffrey, Colorado Springs, 2010, Seite 37)

Darf man Gott denn bitten mit der Entrückung noch zu warten?

Also, wenn Sie manchmal hoffen, dass Gott mit der Entrückung noch wartet, sodass Ihre Mitmenschen noch vor der siebenjährigen Endzeit gerettet werden können, dann ist Gott nicht sauer auf Sie. Lassen Sie uns mal im Alten Testament über Abraham und Lot lesen.

„Als sie auf Sodom hinabblickten, überlegte der HERR: »Soll ich wirklich Abraham verheimlichen, was ich vorhabe? … Und so sprach der HERR zu Abraham: »Zahlreiche Klagen über die Einwohner von Sodom und Gomorra sind mir zu Ohren gekommen. Die Anschuldigungen gegen sie sind in der Tat sehr schwer. Ich will nun hingehen und mich davon überzeugen, ob das wahr ist oder nicht. Sollten die Klagen sich als wahr erweisen, werde ich die Einwohner von Sodom und Gomorra vernichten.«“ (1. Mose Kapitel 18, Verse 17 + 20-21; Neues Leben. Die Bibel)

Nun sagte Abraham Folgendes zu Gott: „Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt: willst du die wirklich umkommen lassen und nicht lieber dem Orte vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die in ihm sind?“ (1. Mose Kapitel 18, Vers 24; Menge Bibel)

Von 50 „verhandelte“ Abraham dann runter auf 45, dann 40, dann 30, dann 20 und schließlich auf 10. Und unser liebevoller, barmherziger Gott hat gerne Ja gesagt.

„Schließlich sagte Abraham: »Herr, bitte werde nicht zornig. Ich will nur noch ein letztes Mal reden! Angenommen, es finden sich dort nur zehn?« Und er sprach: »Dann will ich sie wegen der zehn nicht zerstören.«“ (1. Mose Kapitel 18, Vers 32; Neues Leben. Die Bibel)

Können wir mit Gott über die Entrückung reden?

Hier erstmal die Basics:

  • Ohne Jesus ist niemand heutzutage vor Gott gerecht.
  • Die Entrückung wird stattfinden.
  • Die Entrückung ist keine Strafe; sie ist ein herrliches Geschenk.
  • Die bevorstehende Trübsal kommt nicht von Gott, sondern vom Teufel.

Also, jedes Beispiel hakt, aber in dieser Geschichte über Abraham sehen wir, dass wir mit Gott über alles reden können. Wissen Sie, wer zu dem Zeitpunkt auch in Sodom war? Abrahams Neffe, Lot.

Denken Sie nicht, dass Abraham sich wegen Lot Sorgen gemacht hat? Aber was hat Gott gemacht? Folgendes: „»Lauf um dein Leben!«, warnten die Engel ihn. »Bleib nirgends stehen und schau dich nicht um! Flieh in die Berge, damit du nicht umkommst.«“ (19, 17; Neues Leben. Die Bibel)

Gott hat Lot gerettet.

Wie gesagt, mit der Entrückung zerstört Gott nichts. Im Gegenteil. Er rettet seine Jesus-Schäfchen. Aber wenn wir wissen, dass Menschen in unserem Leben noch nicht gerettet sind, denke ich, hat Gott kein Problem, wenn wir ihn bitten mit der Entrückung noch zu warten, bis so viele Menschen wie möglich gerettet sind.

Wie schon gesagt, sogar falls sie vor der Entrückung nicht gerettet sind, gibt es immer noch Hoffnung, dass sie während der Trübsal zu Jesus finden und vor den ewigen HorrorQualen der Hölle gerettet werden.

Rettung durch Gnade

Wir hören nicht auf

Also, lassen Sie uns nicht aufhören die Frohe Botschaft zu verkündigen.

Wir „müssen“ (bzw. dürfen) die herrliche Botschaft verkündigen, dass alle, die die rettende Hand von Jesus annehmen, für immer gerettet sein können. Lassen Sie uns mithelfen, so viele Menschen wie nur möglich vor der Trübsal (und der Hölle) zu retten.

Natürlich retten wir niemanden, denn es ist nur Gott, der Herzen öffnen kann. Es ist nur Gott, der Menschen retten kann. Aber Gott hat uns das herrliche Geschenk gemacht, dass wir „mithelfen“ dürfen seine gute Botschaft zu verbreiten.

Ein wichtiger, wichtiger Hinweis

Ist Gott sauer auf Sie, wenn Sie keinem einzigen Menschen von Jesus erzählen? Nein.
Ist Gott enttäuscht mit Ihnen, wenn Sie sich trotzdem wünschen, dass Jesus Sie heute holt? Nein.

„Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will.“

(Jesaja Kapitel 54, Vers 9; Lutherbibel 2017)

Oder wie es in einer anderen Übersetzung steht:

„Zur Zeit Noachs schwor ich: ›Nie mehr soll das Wasser die Erde überfluten!‹ So schwöre ich jetzt: ›Nie mehr werde ich zornig auf dich sein und nie mehr dir drohen!“

(Gute Nachricht Bibel)

Als Jesus-Schäfchen sind Sie vor Gott gerecht, heilig und unanklagbar, dank Jesus.

Auch hier können Sie Gott um Hilfe bitten. Bitten Sie ihn um Mut, um Liebe für Ihre Mitmenschen, um Geduld und darum, dass er Ihren Glauben immer mehr stärkt. • Bibel-Lektüre: Brot und Wasser für uns

Trauen Sie sich. Machen Sie mit

Vielleicht haben Sie Angst anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Aber Sie müssen kein Pfarrer sein. Sie müssen nicht erst 30 Jahre Christ sein. Als Jesus-Schäfchen können Sie heute jetzt anfangen mitzuhelfen.

Wenn Sie gerettet sind, haben Sie den Heiligen Geist. Und der Heilige Geist hilft Ihnen: „Denn der heilige Geist wird euch in eben der Stunde lehren, was ihr sagen sollt.“ (Lukas Kapitel 12, Vers 12; Menge Bibel)

Also, trauen Sie sich. Helfen Sie mit Menschen von der herrlich befreienden frohen Botschaft zu erzählen. Helfen Sie mit Menschen vor der Trübsal und schließlich vor der Hölle zu retten. Was wir uns für unsere Geliebten wünschen, wünschen sich auch andere Jesus-Schäfchen für ihre Mütter, Väter, Kinder, Geschwister, Freunde. Wie schön wäre es, wenn Sie der Grund sind, dass noch ein Jesus-Schäfchen in die Herde Gottes kommt?

„Die Ernte ist groß, aber die Zahl der Arbeiter ist klein“ (Matthäus Kapitel 9, Vers 37; Menge Bibel)

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