English Translation of this Article

Wollen Sie diesen Artikel lieber hören als lesen?
Kein Problem. Los geht’s!

Es gehört zum Leben eines neugeborenen Christen, daß Zweifel kommen. Die müßten eigentlich nicht sein, aber sie kommen halt. Hilft Gott mir überhaupt? Oder hilft er immer nur anderen Menschen aber nicht mir? Alles Blödsinn. Denn Gott liebt jeden Menschen gleich viel. Da gibt es keine Unterschiede (Gott liebt weder den Papst noch den Präsidenten der Evangelischen Kirche mehr als Sie). Wir können (und müssen) uns auch Gottes Liebe nicht erarbeiten; Gott und Jesus schenken uns ihre Liebe einfach.

1. Wir verstehen nicht immer Gottes Wege

Versuchen Sie sich bitte vorzustellen, Sie sind im 3. oder 5. Stockwerk, gucken aus dem Fenster und sehen unten auf der Straße ihre Tochter oder ihren Sohn mitten auf der Straße rumspielen.
Wegen Ihrer erhöhten Position können Sie ein ganzes Stück der Straße überblicken. Und am Ende der Straße, für Ihr Kind nicht sichtbar, sehen Sie einen 40 Tonner LKW angebraust kommen.

Was tun Sie? Sie brüllen was Sie können, um Ihren Nachwuchs aus der gefährlichen Situation auf der Straße wegzubekommen… Ihr Kind? Guckt kurz hoch und denkt ‚Hä? Was für ein Spielverderber.‘

Jedes Beispiel hinkt, aber Sie verstehen den Punkt, den ich machen will. Gott, der Zeit und Raum in seiner Hand hält, weiß und sieht noch viel mehr als Sie im 3. oder 5. Stockwerk.

Jammern Sie also nicht, warum Gott vermeintlich dieses oder jenes nicht tut, eine Tür zumacht oder ähnliches, sondern danken Sie Ihrem Schöpfer voller Vertrauen, daß er stets weiß, was er für Sie tut.

„Meine Gedanken – sagt der HERR – sind nicht zu messen an euren Gedanken und meine Möglichkeiten nicht an euren Möglichkeiten. So hoch der Himmel über der Erde ist, so weit reichen meine Gedanken hinaus über alles, was ihr euch ausdenkt, und so weit übertreffen meine Möglichkeiten alles, was ihr für möglich haltet.“ (Gott über sich selber in Jesaja Kapitel 55, Vers 8-9; Menge Bibel, 1939) Ist da nicht ein Pferdefuß versteckt? Nicht bei Gott! Sie wissen, wer der mit dem Pferdefuß ist…

2. Gott will nur das Beste für Sie

Gott will immer nur das Beste für seine Schäfchen. Da müssen wir keinerlei Zweifel dran haben. „Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe (…), Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben. Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden.“ (Gott in Jeremia Kapitel 29, Verse 11 – 14)

3. Gott führt alles immer zum Besten

Was auch im Leben von einem geschehen mag, unser uns liebender Schöpfer führt alles zum Besten; immer. „Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt…“ (Römer Kapitel 8, Vers 28) Ich habe ja nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel und kann wirklich sagen: Gott führt immer _alles_ zum Guten. Immer sofort? Nein, aber niemals zu spät. Vertrauen Sie dem Sie liebenden Gott.

4. Vielleicht eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel

Denken Sie darüber nach. Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, vom gesamten Universum, sagt uns zu, daß er uns mit seiner rechten Hand hält; nicht irgendwie so nebenbei mit seiner linken Hand, sondern mit voller Aufmerksamkeit in seiner rechten Hand: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; habe keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark, ja, ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten.“ (Gott in Jesaja Kapitel 41, Vers 10)
Wenn gar nichts mehr geht, dann knien Sie vor Ihrem Bett nieder, holen die Bibel raus, schlagen Jesaja Kapitel 41 auf, lesen und beten über diese herrliche Zusage, die Gott jedem gibt, der sich ihm vertrauensvoll zuwendet. — Oder nehmen Sie die Bibelstelle mit Gottes Zusage für Sie, die Sie anspricht.

„Wie lange weigern sie sich noch, mir zu vertrauen? Habe ich ihnen nicht genug Beweise meiner Macht und Fürsorge gegeben?“ (Gott in Numeri 14:11)

5. Was soll Gott bitteschön denn noch tun?

Unbegreiflich, daß Menschen Angst vor Gott empfinden. Nichts ist überflüssiger als das. Gott liebt Sie. „… Gott ist die Liebe. Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.“ (1 Johannes 4:8-9) Kann man seine Liebe zu Ihnen mehr unter Beweis stellen, als seinen eigenen Sohn zu opfern, damit Sie frei sein können von aller Schuld und ewig im Himmel leben können, wenn Sie sich Jesus als Ihrem Retter zuwenden?
Würden Sie Ihr Kind opfern, damit jemand anderes leben kann? Ich nicht. Da sehen Sie, _wie sehr_ Gott uns liebt und uns bei sich haben will.

Kontern Sie Zweifel, Unsicherheiten, Ängste oder gar Panikattacken mit der Lektüre von Gottes Zusagen an Sie in seinem Wort, der Bibel. Denken Sie darüber nach. Besprechen Sie, was Sie gelesen haben, mit Gott oder Jesus. Bitten Sie um Festigung Ihres Glaubens.

Lassen Sie den Teufel im Dreieck springen. Je mehr Zweifel und Ängste er Ihnen in Ihr Denken und in Ihre Gefühle streut, um Sie von Gott wegzubringen, desto mehr wenden Sie sich voller Vertrauen Gott, Ihrem Schöpfer, zu. Lesen Sie Gottes Wort, die Bibel. Und tanken geistige Kraft, welcher der Teufel nicht ansatzweise widerstehen kann.

Lesen Sie auch ► Was tut Gott da? Warum läßt Gott das jetzt auch noch zu? Ist jetzt nicht langsam mal genug?
Könnte Sie auch interessieren ► Gott hört uns. Und Gott hilft uns. Ihnen nicht?