Seufz. Mit was man sich alles rumschlagen muß. Da schicken mir „Kritiker“ meines Glaubens an Gott Pornobildchen zu. Leute, ich habe vor 100 Jahren schon als Student in einem Sex-Shop gearbeitet, da wußten Sie noch nicht mal, daß Sie auf diese Welt kommen werden. Und ich habe damals (als Soziologie-Student im Nebenfach führte ich eine begleitende Studie durch) gesehen, wohin Pornos führen: Die Stammkunden brauchten immer härtere Porno-Reize, ebenso die Angestellten wie auch ich. Und ich hatte Porno-Bildchen-Sammlungen, als so mancher dieser Kritiker noch nicht wußte, wie man Pornografie buchstabiert. Und so lange keine neuen Körperteile erschaffen werden, sind Pornos nicht nur dämonisch fratzenhafte Verzerrung unserer herrlichen Sexualität, sondern auch noch schlichtweg langweilig.

Seitensprünge mit Amateur-Models erstrebenswerte Sexualität?

Oder „Kritiker“ meines Glaubens an Gott meinen, wenn sie mich bei irgendwelchen Porno-Dating-WebSites anmelden, daß das irgendwie was Tolles sei und mich von Gott wegführen würde. Aber so ein Verhalten erinnert mich nur an Mitschüler, die (selber in quälender Sexualnot ohne Freundin) in greller Farbe nachts auf den Bürgersteig vor dem Mädchengymnasium „Ficken“ schrieben. Das ist weder ein Zeichen von erfüllter Sexualität, noch von Freiheit, sondern wirklich nur peinlich. Nebenbei, lassen Sie mich Ihnen, die meinen, mit dem Verweis auf Prostituierte meinen Glauben an Gott erschüttern zu können, dies sagen, ob Amateur-Prostituierte oder 1.000 Mark pro Nacht Frauen… gekaufte Liebe ist nach dem kurzen Kick der Befriedigung immer kläglich traurig • Wie viel Sex macht glücklich und frei?

Gebet gegen feststeckende Anal-Plugs?

Oder „Kritiker“ meines Glaubens an Gott schicken mir unaufrichtige Gebetswünsche, daß ich für sie beten möge, damit ihr Anal-Plug, das angeblich feststecke, wieder rauskäme. Was erwarten die? Daß ich beim Wort Anal-Plug erschrocken meine Bibel fallen lasse, erröte und fortan an meinem Gott zweifle?

Jesus weiß, wovon wir belästigt werden

Es ist so: Jesus kennt die menschlichen Schwächen. Jesus ist nichts fremd. Nein, das heißt nicht, daß er sich krankem Verhalten und perversen Süchten hingegeben hätte, sondern das heißt, daß ihm nichts fremd ist, daß er uns Pappenheimer kennt, daß er um das menschliche Leben Bescheid weiß und ihm bewußt ist, welchen kaputten, perversen Versuchungen wir ausgesetzt sind. Die Bibel drückt es so aus: „Wir haben ja (an ihm) nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitgefühl mit unsern Schwachheiten haben könnte, sondern einen solchen, der in allen Stücken auf gleiche Weise (wie wir) versucht worden ist, nur ohne Sünde (= ohne zu sündigen).“ (Hebräer Kapitel 4, Vers 15; Menge Bibel)

„Ihm (gemeint ist Jesus; Anm. von mir) brauchte über die menschliche Natur niemand etwas zu sagen.“ (Johanes Kapitel 2, Vers 25; Neues Leben Bibelübersetzung)

Jesus vergibt Sündern Sünden

Diese atheistischen „Kritiker“ wissen gar nicht, wie nah sie mit ihrem Verhalten und ihrem Nicht-Verstehen von Jesus bei scheinheiligen Religiösen sind. Denken wir daran, wie eine Frau, die in der Stadt als Sünderin lebte (Prostituierte), Jesus die Füße salbte. Über den Religiösen, in dessen Haus das geschah, erfahren wir: „Als nun der Pharisäer, der ihn eingeladen hatte, das sah, dachte er bei sich: »Wenn dieser wirklich ein Prophet wäre, so müßte er wissen, wer und was für eine Frau das ist, die ihn da berührt, daß sie nämlich eine Sünderin ist.“ (Lukas 7:39) Ich mag nicht darüber spekulieren, woher der Religiöse um den Beruf der Frau wußte (war er selber ein Kunde von ihr?), sondern ich will mich auf den wichtigen Punkt konzentrieren: „Dann sagte er (gemeint ist Jesus; Anm. von mir) zu ihr: »Deine Sünden sind (dir) vergeben!«“ (Jesus in Lukas 7:48; Menge Bibel) Denn darum geht es: Jesus vergibt Sündern Sünden, damit wir frei von der Knechtung werden können (die ganze Begegnung ist nachzulesen bei Lukas Kapitel 7, Verse 36-50).

Deshalb betet Jesus auch zu unserem himmlischen Vater für uns: „Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt hinwegzunehmen, sondern sie vor dem Bösen zu behüten.“ (Jesus in Johannes Kapitel 17, Vers 15)

Jesus will uns helfen, nicht richten

Wenn Menschen Angst vor Strafe haben, wenn Menschen befürchten, daß Gott sie nicht (mehr) lieben würde, weil sie Pornos gucken, weil sie sich anal-fixiert mit Kerzen im After stimulieren oder weil sie zu Prostituierten gehen, dann hält solche Angst Menschen von Gott fern. Ziel vom Teufel erreicht. Aber nur bei Gott ist unsere Hilfe, um von all dem kaputt machendem sündigen Dreck loszukommen. Mehr und mehr bestätigen auch Untersuchungen irdisch-weltlicher Wissenschaft die Schädlichkeit von Pornografie; je mehr jemand Pornografie konsumiert, er desto weniger graue Hirnsubstanz (graue Hirnzellen) hat er.

Alle stärkende Hilfe von Gott

Jesus hat sich um die Strafe für unsere Sünden gekümmert. Jesus hat alles aus dem Weg geräumt, was noch hinderlich zwischen uns und Gott stand. Wir gehen nicht ängstlich zu Gott, Strafe befürchtend, sondern wir gehen zu Gott mit froher Zuversicht und wohltuender Dankbarkeit, weil wir wissen, daß unser uns über alles liebender himmlischer Vater uns bei allem helfen will, helfen kann und helfen wird – egal wie oft wir versagen und erneut seine Hilfe erbitten: „So wollen wir denn mit freudiger Zuversicht zum Thron der Gnade hinzutreten, um Barmherzigkeit zu empfangen und Gnade zu finden zu rechtzeitiger Hilfe (d.h. so daß wir Hilfe zu rechter Zeit finden).“ (Hebräer Kapitel 4, Vers 16; Menge Bibel) • Was tun, wenn man gesündigt hat?

Wir sind nicht frei für das Sündigen, sondern wir sind frei von der Sünde

„Kritiker“ an meinem Glauben, die mir PornoBildchen zusenden, verstehen ebenso wenig wie scheinheilige Religiöse Gottes Konzept der Gnade. Gott hat uns mit Jesus nicht all unsere Sünden aus Vergangenheit, Gegenwart und sogar Zukunft vergeben, damit wir frei für das Sündigen sind, sondern damit wir frei von der Sünde sind. Wenn wir (leider mal wieder) sündigen, dann trennt uns das nicht mehr von Gott, weil Jesus die Strafe auf sich nahm. Durch Jesus sind wir Jesus-Schäfchen herausgenommen. Ja, wir sündigen auch (leider) immer wieder mal. Aber das ist kein Beinbruch, sondern führt nur dazu, daß wir noch enger zu unserem Gott rücken, weil wir sehen, wie sehr wir ihn brauchen, und von Gnade zu Gnade immer mehr die Menschen werden, die Gott vor Augen hatte, als er uns erschaffen hat.

„Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken.“ „ich bin für die Sünder gekommen und nicht für die, die meinen, sie seien schon gut genug.“ (Jesus Matthäus 9:12 + 9:13; Neues Leben Bibelübersetzung) • Wie wird man mit Gott umfassend versöhnt?

Versöhnung mit Gott = Lebensfreude

Daß ich sowohl den atheistischen „Kritikern“ an meinem Glauben, wie auch den scheinheiligen Religiösen mit den zwei kalten Steintafeln in der Hand anempfehle, sich im reinigenden Vollbad der unverdienten Gnade von Jesus mit Gott versöhnen zu lassen, sollte niemanden bei einer WebSite wie „Keine Tricks, nur Jesus“ überraschen. Denn eigentlich möchte Gott, daß jeder Mensch – durch Jesus mit ihm unverrückbar versöhnt – von Herrlichkeit zu Herrlichkeit voranschreitet: „Wir alle aber, die wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegeln (oder: sich in uns spiegeln lassen), werden dadurch in das gleiche Bild (oder: in sein Ebenbild) umgestaltet von Herrlichkeit zu Herrlichkeit (= von einer Herrlichkeit zur anderen), wie das (oder: da es ja) vom Herrn des Geistes geschieht.“ (2. Korinther Kapitel 3, Vers 18; Menge Bibel). Ohne krankmachende Pornos, ohne Anal-Plugs im Hintern, ohne die Traurigkeit, sich Liebe für Geld kaufen zu müssen.