Frei von aller Angst

Ich habe mir als Kind nie Sorgen darüber gemacht, ob ich auch morgen zu essen und ein Dach über dem Kopf haben werde. Ich wußte glaubend, daß meine Eltern schon dafür sorgen werden (obwohl wir in den Anfängen wirklich arm waren). So herrlich einfach war das Leben als Kind, das seinem Vater vertraut.

„Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, so werdet ihr nimmermehr ins Himmelreich eingehen.” (Jesus in Matthäus Kapitel 18, Vers 3)

Wieso sorgen wir uns?

Nun haben wir mit unserem himmlischen Vater jemanden unvergleichlich mächtiger, reicher, uns mehr liebend als es der beste irdische Vater je sein könnte. Wieso sorgen wir uns dann? Natürlich begegnen uns immer wieder mal Not und Bedrängnis, aber wieso sorgen wir uns und geben all (!) unsere Sorgen nicht unserem himmlischen Vater? Gott fordert uns dazu auf („Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!“, 1. Petrus 5:7; Neues Leben Bibelübersetzung). Warum sind wir so dumm und tun es nicht, sondern gehen lieber selber mit den Sorgen und Ängsten in den nichts bringenden Ringkampf?

Wieso glauben wir Jesus nicht?

Wir hören ja auch nicht wirklich auf Jesus, der uns aufträgt: „(…) Macht euch keine Sorgen um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen sollt. (…)“ (Jesus Matthäus Kapitel 6, Vers 25) „“Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ›Was sollen wir essen, was trinken, womit sollen wir uns kleiden?‹ Denn auf alles derartige sind die Heiden bedacht. Euer himmlischer Vater weiß ja, daß ihr dies alles bedürft. Nein, trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, dann wird euch all das andere obendrein gegeben werden. Macht euch also keine Sorgen um den morgenden Tag! (…) (Jesus in Matthäus Kapitel 6, Verse 31-34; Menge Bibel)

Gott will sich um uns kümmern

Dank dem blutigen Opfer von Jesus, der sich als unser makelloses Opferlamm für unsere Sünden hat abschlachten lassen, sind wir vor Gott heilig (Kolosser 1:22) und gerecht (Galater 3:11), keine Anklage mehr (Römer 8:1). Wir stehen also ohne Wenn & Aber in der Versorgung von Gott. Warum glauben wir das nicht? Sie erahnen, warum es in so manchem (Glaubens)Leben einfach nicht vorwärts geht… wir sind Gott nicht gehorsam. Wir glauben nicht, daß er sich um alles besser als gut für uns kümmert.

„Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.“ (Epheser Kapitel 3, Vers 20; Neues Leben Bibelübersetzung) Vertrauen Sie also Gott und seiner herrlichen, umfassenden Hilfe für Sie. Machen Sie Schluß mit dem schädlichen „Ja, aber“-Glauben.

Gott will sich liebend gerne um uns kümmern. Behindern wir ihn nicht mit uns schadendem „Ja, aber“-Glauben. Vertrauen wir unserem herrlichen himmlischen Vater, der seine Liebe für uns immer wieder bewiesen hat.

Sagen (!) Sie: Lieber Jesus, stärke mein glaubendes Vertrauen in Gott. Helfe mir, daß jeden Tag mehr Zweifel, Sorgen und Ängste aus meinem Leben verschwinden. Ich danke dir für deine Hilfe.