Wenn ich ein Alkohol-Problem habe, dann dackel ich nicht jeden Abend in die La Paloma-Bar hinter dem Hauptbahnhof und sitze mit anderen, die sich alle an ihrem Glas Bier oder Wodka festhalten, am Tresen.

Und als Dieb, der immer wieder der Versuchung nachgibt und andere Leute bestiehlt, treffe ich mich nicht wöchentlich mit der Wir-klauen-alles Gruppe, um zu hören, daß blöd ist, wer arbeitet, weil man doch einfach alles klauen kann.

Wer sündigt? Wir. Der Teufel surft nicht zu pervers-kaputten Sex-Angeboten im Internet. Wir sind das. Der Teufel betrügt nicht, sondern wir betrügen. Der Teufel säuft oder kifft sich nicht die Birne zu, wir tun das. „Ihr seid ja doch zur Freiheit berufen, liebe Brüder; nur mißbraucht die Freiheit nicht als einen willkommenen Anlaß (oder: Freibrief) für das Fleisch (= fleischliche Gelüste)…“ (Galater 5:13; Menge Bibel)

Sie haben einen freien Willen. Begeben Sie sich nicht in düstere Unfreiheit

Ebenso mit der Pornografie. Sie werden nicht davon loskommen, wenn Sie Porno WebSites ansurfen. Niemand zwingt Sie dazu. Teufel und Dämonen haben nicht die Macht, Ihnen Ihr Verhalten vorzuschreiben. Aus dem Dämonischen kommen immer nur Vorschläge. Greifen Sie die einfach nicht auf. Machen Sie sich klar: Wenn Gott willenlose Roboter hätte haben wollen, hätte er sich solche erschaffen. Er hat aber Sie mit freiem Willen erschaffen. Geben Sie Ihre herrliche Freiheit nicht an düstere Lügen ab, die nur zu Knechtung und Unzufriedenheit führen • Nein, Pornografie belebt nicht Ihre Ehe, sondern zerstört sie

„So lasset uns denn die Werke der Finsternis abtun, dagegen die Waffen des Lichts anlegen! Lasset uns sittsam wandeln, wie es sich am Tage geziemt: nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen, nicht in Streit und Eifersucht; nein, ziehet den Herrn Jesus Christus an, und seid dem Fleisch (= dem Leibe) nicht so zu Diensten, daß böse Begierden dadurch erregt werden!“ (Römer Kapitel 13, Verse 12-14; Menge Bibel)

Menschen sind schwach. Sie können mit Sünden nicht umgehen

Der Teufel kommt immer wieder gerne mit der Lüge, wir wären so stark, daß wir mit Sünden umgehen könnten. Aber wir sind schwach. Deshalb müssen wir dahin kommen, daß wir uns erst gar nicht gedanklich auf Sünden einlassen. Bereits im ältesten Buch der Bibel, dem Buch Hiob, erfahren wir, wie Hiob mit visuellen Reizen der sexuellen Verführung umging: „Mit meinen Augen habe ich einen Bund abgeschlossen, daß ich ja nicht lüstern nach einer Jungfrau blickte.“ (Hiob Kapitel 31, Vers 1; Menge Bibel) • Hiob und die Pornografie

“Nach einiger Zeit warf die Frau seines Herrn ihren Blick auf Josef und sagte: Schlaf mit mir!” (Genesis Kapitel 39, Vers 7) Was tat Josef? Er lief weg und schlief nicht mit der verheirateten Frau (Als Christ Nein! sagen zu Versuchungen. Das Beispiel Josef aus Genesis Kapitel 39)

Die Waffen des Lichts

Bei der oben zitierten Bibelstelle heißt es: „So lasset uns denn die Werke der Finsternis abtun, dagegen die Waffen des Lichts anlegen!“ (Römer 13:12) Für ein Jesus-Schäfchen ist die spirituelle Realität diese: Keine Sünde trennt uns mehr von Gott. Sie könnten noch 335.412 Pornos angucken und sich 335.413-mal mit Ihrer perversen Lieblingsphantasie ins Bett legen und selber befriedigen, das kostet Sie nicht Ihre Versöhnung mit Gott und Errettung vor der Hölle. Ich sage nicht, daß Sie sich 335.412 Pornos angucken und sich 335.413-mal mit Ihrer perversen Lieblingsphantasie ins Bett legen und selber befriedigen sollen, sondern ich sage, daß keine Sünde ein Jesus-Schäfchen mehr von Gott trennt.

Unsere Sünden trennen uns nicht mehr von Gott. Wir erhalten von ihm Hilfe und Stärkung

Warum ist das so wichtig? Wenn wir Angst haben, daß wir von Gott für unsere Sünden noch bestraft werden, dann führt uns das zwangsläufig mehr und mehr von Gott weg. Aber nur bei Gott erhalten wir alle notwendige Hilfe und Stärkung, um ein gutes, erfülltes Leben zu führen (sich andere Menschen bei sexuellen Aktivitäten anzuschauen ist kein Zeichen von einem glücklichen, erfüllten Leben).

Sünden-Bewußtsein führt von Gott weg. Gnaden-Bewußtsein führt zu Gott hin

Wissen wir also, daß uns keine unserer Sünden mehr von Gott trennt, dann können wir nach jeder Sünde, die wir leider auch als Jesus-Schäfchen immer wieder mal begehen, zu Gott gehen, ihm danken, daß auch diese Sünde uns bereits seit 2.000 Jahren durch das Opfer von Jesus vergeben ist, und ihn um Hilfe und Führung bitten, auf daß wir immer mehr von der Sünde loskommen: „So wollen wir denn mit freudiger Zuversicht zum Thron der Gnade hinzutreten, um Barmherzigkeit zu empfangen und Gnade zu finden zu rechtzeitiger Hilfe (d.h. so daß wir Hilfe zu rechter Zeit finden).“ (Hebräer Kapitel 4, Vers 16; Menge Bibel) Lesen Sie die Bibelstelle genau… wir gehen zum „Thron der Gnade“ (wir gehen nicht zum Gericht). Und wir gehen nicht mit ängstlich eingezogenen Schultern, sondern wir gehen „mit freudiger Zuversicht“ – wissend, daß die Gnade von Jesus jede Sünde abgedeckt hat und uns jede notwendige Hilfe gegeben wird, um weniger zu sündigen.

Gott läßt sich nichts vormachen

Wenn Sie sündigen und denken: Och ja, prima, ist mir ja alles durch Jesus vergeben, wo ist die näxte Porno WebSite mit noch wilderem Sex?, dann habe ich schlechte Nachrichten für Sie: Ich denke nicht, daß Sie wirklich mit so einer Einstellung ein Jesus-Schäfchen sind. Denn der Heilige Geist, den wir als Jesus-Schäfchen erhalten haben, führt zwangsläufig mehr und mehr zum Guten und nicht zum Perversen, Kaputten, Finsteren.

Die Bibel drückt es so aus: „Denn die Gnade Gottes, die allen Menschen Rettung bringt, ist sichtbar geworden. Sie bringt uns dazu, dem Leben ohne Gott und allen sündigen Leidenschaften den Rücken zu kehren.“ (Titus Kapitel 2, Verse 11-12; Neues Leben Bibelübersetzung) • Gottes Weg: Erst die Vergebung, dann weniger Sünden. Religion will es umgekehrt machen und scheitert