Eigentlich müßte es uns neugeborenen Christen richtig gut gehen. Wir konnten all unsere Schuld auf Jesus legen, der alle Strafe, die wir verdient hätten, auf sich nimmt, damit wir von jetzt bis in alle Ewigkeit vollkommen tadellos und heilig vor Gott (Kolosser 1:22) sind.

Und als Söhne und Töchter von Gott stehen wir vollkommen im Segen unseres himmlischen Vaters. Die spirituelle Geborgenheit manifestiert sich auch in irdisch-weltlichen Dingen. Krankheiten wie auch finanzielle Probleme sollten für uns kein Problem mehr sein.

Neugeborene Christen sind stärker als alle Macht des Teufels

Ok, der Teufel ist massiv am Rummachen in dieser Welt. Aber seit rund 2.000 Jahren, mit dem Tod von Jesus am Kreuz und mit seiner Wiederauferstehung von den Toten, sind der Teufel und sein Dämonenheer ein für allemal besiegt. Und Jesus sagt uns Gläubigen zu: „Ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können.“ (Jesus in Lukas Kapitel 10, Vers 19) [Schlangen und Skorpione‘ sind die Dämonen und Geister aus dem Heer des Teufels]

Schön und gut. Aber wie kommt es dann, daß wir als Christen nicht selten so angeschlagen durch’s Leben dackeln?
Antwort: Weil wir uns unsere wahre Identität nicht bewußt machen.

Adam und Eva

Der Teufel hat schon bei unseren Vorfahren Adam und Eva Erfolg gehabt, indem er deren Identität angriff (Teufel griff Identität von Adam und Eva an). Die beiden waren perfekt, heilig, sauber, rein, mächtig und in herrlich-paradiesischer Gemeinschaft mit Gott. ‚Hm, Ihr könntet wie Gott sein…‘, so die lügenhafte Einflüsterung vom Teufel. Adam und Eva waren schon (fast) wie Gott. Besser kann es nicht mehr werden.

Jesus

Und auch bei Jesus arbeitete der Teufel, der alte Lügner, mit seiner Strategie, die Identität anzugreifen (Teufel griff Identität von Jesus an). Gott hatte öffentlich zu Jesus gesagt: „Du bist mein geliebter Sohn“; der Teufel kam Jesus mit der Aussage „Wenn du Gottes Sohn bist“. Fällt es Ihnen auf? Das _geliebt_ hat der Teufel, der alte Lügner und Verwirrer, bewußt weggelassen.

und wir?

Mit eben dieser Strategie der Verwirrung und Desinformation greift der Teufel auch Ihre Identität an. Spielen Sie das Spiel vom Teufel mit? Will sagen: Horchen Sie auf die Angst und Unsicherheit, die der Teufel Ihnen einflüstern will? Oder vertrauen Sie glaubend Ihrem Schöpfer? Gott ist eindeutig klar in seiner Zusage für Sie: “Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; habe keine Angst, denn ich bin dein Gott. Ich helfe dir, ja, ich mache dich stark, ja, ich halte dich mit meiner hilfreichen Rechten.” (Gott in Jesaja Kapitel 41, Vers 10)

Als Christ Befürchtungen überwinden

Wir gehen zum Briefkasten und haben Angst, daß ein unangenehmer bis schlimmer Brief drin sein könnte.
Wenn jetzt das Telefon klingelt… dann könnte das ein ärgerlicher Anruf sein. Und die E-Mails? Was mag da Böses heute kommen?

Es ist einfach, solchen angstvollen Erwartungen, daß uns etwas Böses oder Unangenehmes zustoßen könnte, zu entkommen.
Wie? Erwarten Sie einfach Gottes Segen für Sie (und nicht etwas Schlimmes).
Machen Sie eine tägliche Übung daraus. Solange, bis Sie die negative Angewohnheit, immer etwas Schlechtes zu befürchten, ersetzt haben durch eine positive Erwartung. Sie werden sich wundern (und freuen), wie herrlich es ist, frei von angstvollen Zwangsbefürchtungen zu sein.

“Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe (…), Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben. Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden.” Gott in Jeremia Kapitel 29, Verse 11 – 14

Probieren Sie es mal für 30 Tage aus. Sie haben nichts zu verlieren. Kostet ja kein Geld. Jedesmal, wenn Sie erkennen, daß Sie eine angstvolle Befürchtung haben, denken Sie sofort an einen möglichen Segen durch Gott für Sie. Beispiel: ‚Oh, hoffentlich ist heute keine Rechnung in der Post‘ ersetzen Sie mit ‚Bin mal gespannt, was Gott mir heute Schönes in der Post schickt‘ (oder wie und was auch immer Sie gerne denken und sagen möchten). Vergessen Sie dabei nicht: Als neugeborener Christ sind Sie Tochter oder Sohn von Gott. Ihnen steht aller Segen Gottes zur Verfügung. Gott will nur Ihr Bestes und durch Jesus sind Sie von allen Anschuldigungen wegen Ihrer Sünden befreit (Hebräer 10:17). Besser kann es nicht mehr werden.

Lesen Sie auch: Sorge für Gesundheit, ehe du krank wirst