Denkfehler nicht weniger Christen: Wenn ich glaubend Jesus als meinen Retter angenommen habe, ist mein Leben fortan ein Zuckerschlecken mit angenehmer musikalischer Hintergrundberieselung. Aber so ist das nicht. Jesus weist uns darauf hin, daß wir mit Not und Bedrängnis in dieser Welt (Johannes 16:33), dessen Herrscher der Teufel ist (1. Johannes 4:4), konfrontiert werden. Jesus sagt uns, daß wir wegen unserem Glauben an ihn verhöhnt und verfolgt werden (Johannes 15:20).

Bedrängnis wird es geben. Aber alle Not und Bedrängnis ist für Sie durch Jesus überwunden

Liebend gerne hat es der Teufel, wenn Christen wartend darauf schauen, daß nun keinerlei Bedrängnis mehr in ihrem Leben auftritt. Kommen dann die ersten Probleme und Schwierigkeiten, ist gleich irgendein Dämon da, der den Zweifel-Gedanken streut: Siehste, ist irgendwie nix mit deinem Jesus; vielleicht bist du ja gar nicht gerettet; denn wieso hast du all diese Probleme und Nervereien?`

Nun, so etwas kommt halt aus Unkenntnis dessen, was Jesus uns sagt (lesen Sie mehr in der Bibel, dann werden Sie auch wissender). Jesus sagt nicht, daß wir keine Probleme mehr hätten, im Gegenteil, wen sollen Dämonen angreifen, wenn nicht gerade Jesus-Schäfchen?, aber Jesus sagt uns, daß er für uns alle Not und Bedrängnis überwunden hat: „In der Welt habt ihr Bedrängnis (oder: Not, Angst); doch seid getrost: ich habe die Welt überwunden!“ (Jesus in Johannes Kapitel 16, Vers 33; Menge Bibel)

Im Angesicht der Dämonen überschüttet Gott Sie mit Segen

Und Jesus sagt uns auch, daß Teufel und Dämonen, das gesamte Dämonenheer, ein für allemal von ihm für uns besiegt sind, so daß uns die Höllenburschen keinerlei Schaden mehr zufügen können (Lukas 10:19). Lassen Sie sich Ihre herrliche Identität und Sicherheit als Jesus-Schäfchen nicht durch Angst- und Zweifel-Gedanken der Dämonen stehlen.

Oder denken Sie an Psalm 23. Dort lesen wir: „Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.“ (Psalm 23:5) In dieser Welt, wo die Dämonen, unsere Feinde, wüten, schenkt uns Gott voll ein, überschüttet uns mit Segen – und die Dämone müssen aus der Ferne zuschauen und können nichts machen.

Hiob hatte noch nicht Jesus; er wurde „nur“ doppelt gesegnet. Sie haben Jesus; hundertfacher Segen wird Ihnen geschenkt: „Wahrlich ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder und Schwestern oder Mutter, Vater und Kinder oder Äcker um meinetwillen und um der Heilsbotschaft willen verlassen, ohne daß er hundertmal Wertvolleres (wieder) empfängt, nämlich schon jetzt in dieser Zeitlichkeit Häuser, Brüder und Schwestern, Mütter, Kinder und Äcker (wenn auch) inmitten von Verfolgungen und in der künftigen Weltzeit ewiges Leben.“ (Jesus in Markus 10:29-30)

Denn spirituell ist es so: Der Teufel ist der Herrscher dieser Welt, aber wir als Jesus-Schäfchen gehören nicht mehr zur Welt (Johannes 15:19); wir gehören zu Jesus und sind Bürger von Gottes Königreich (Philipper 3:20). Und auch in dieser Welt hat Jesus alle Macht („Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben“, Jesus in Matthäus 28:18). Jesus ist natürlich stärker als der Teufel („der, welcher in euch (wirksam) ist, stärker ist als der in der Welt (d.h. der Fürst dieser Welt).“, 1. Johannes 4:4).

Konzentrieren Sie sich auf das Richtige: Den Schutz vor allem Bösen

Beten Sie also nicht um Befreiung von geistlichen Angriffen und Attacken, sondern beten Sie dankend, daß Gott und Jesus Sie vor allen Angriffen und Attacken mehr als gut beschützen. Angriffe wird es in dieser Welt geben (weil es Teufel und Dämonen gibt), aber kein Angriff aus dem dämonischen Hauptquartier kann Ihnen noch etwas anhaben. Denken Sie hierüber nach – Jesus betete für uns dies zu Gott: „Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt hinwegzunehmen, sondern sie vor dem Bösen zu behüten.“ (Jesus in Johannes Kapitel 17, Vers 15) Und da Gott Jesus keinen Wunsch abschlägt, können Sie sicher davon ausgehen, daß Gott Sie schützen will und schützen kann und schützen wird.

Zu den Bedrängnissen gehört auch, daß Sie als Jesus-Schäfchen leider immer wieder mal sündigen werden. Sünden sind nicht gut; sie schaden uns und anderen (was denken Sie, was für ein menschliches Leid und Ausbeutung hinter den bunten Porno-Bildchen steht; oder wie teuer es der Gesellschaft kommt, wenn die gesundheitlichen Spätfolgen von Drogen-Konsum zu bezahlen sind). Aber keine Ihrer Sünden trennt Sie jemals wieder von Gott, weil Jesus vor rund 2.000 Jahre alle Strafe für Ihre Sünden auf sich genommen hat • Sehen Sie Ihre Sünden so, wie Gott sie seit Jesus sieht