Jesus ist der einzige Mensch, der seine Wiederauferstehung von den Toten angekündigt hat, und die dann auch tatsächlich eintrat. Einmalig. Zu seinen Jüngern sagte Jesus vor seiner Verhaftung, seinem Tod am Kreuz und seiner Wiederauferstehung von den Toten: „Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln.

Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.

So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude.“ (Jesus in Johannes Kapitel 16, Verse 20 – 22)

Die Frage aller Fragen: Bist du der Sohn Gottes? – Ja

Wer war dabei, als Jesus für uns starb?

  • Die Soldaten. Die römischen Soldaten hatten Jesus gegeißelt, ihn verhöhnt, sich über ihn lustig gemacht, geschlagen und übel ausgepeitscht. Sie waren es, die Jesus schließlich auch ans Kreuz nagelten. Dann wollten sie die Kleidung von Jesus haben: „Nachdem die Soldaten Jesus ans Kreuz geschlagen hatten, nahmen sie seine Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen. Sie nahmen auch sein Untergewand, das von oben her ganz durchgewebt und ohne Naht war. Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll.“ (Johannes 19:23)
     
  • Der Hauptmann. Man weiß nicht, wie viele Hinrichtungen am Kreuz der römische Hauptmann schon miterlebt hat. Aber diesmal war alles anders. Dieser Jesus jammerte nicht, bettelte nicht um Mitleid, verfluchte niemanden – ganz im Gegenteil, er betete noch für die, die ihm das alles antaten. Wissend, was für ein gewaltiges Opfer er für das Heil von uns Menschen erbrachte. Als Jesus schließlich starb und ein Erdbeben das Land erschütterte, rief Jesus laut: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus.“ (Lukas 23:46) Und was machte der römische Hauptmann? „Als der Hauptmann, der Jesus gegenüberstand, ihn auf diese Weise sterben sah, sagte er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.“ (Markus 15:39)
     
  • Die Leute. Obwohl die Menschen all die Wunder, Dämonenaustreibungen und Heilungen von Jesus gesehen und miterlebt hatten, ließen sie sich von den Hohenpriestern und Schriftgelehrten, die ihre Macht durch Jesus bedroht sahen, verführen und aufstacheln („Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten nach einer Möglichkeit, Jesus (unauffällig) zu beseitigen, denn sie fürchteten sich vor dem Volk.“, Lukas 22:2). Statt die Freilassung von Jesus zu fordern, wie ihnen Piatus angeboten hatte, rief das Volk nach der Freilassung des Mörders Barabbas.
     
  • Die religiösen Führer. Das, was die religiösen Führer predigten, widersprach dem, was Jesus verkündete. Jesus sagte zu den Menschen hinsichtlich des Verhaltens der Schriftgelehrten und Pharisäer: „Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Matthäus 5:20) Und die Menschen spürten, daß Jesus „lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten lehrten.“ (Matthäus 7:29)
    Die religiösen Führer hatten Angst, dass sie ihre angestammten Positionen, ihre Macht, ihren Einfluß verlieren würden, wenn die Menschen Jesus folgen. Aber die Wirkung von Jesus war derart stark, die Zeichen und Wunder, die er vollbrachte, so eindeutig, daß man schwerlich ignorieren konnte, daß er von Gott geschickt worden war. Und so kamen auch viele der religiösen Führer (heimlich) zum Glauben an Gott: „Dennoch kamen sogar von den führenden Männern viele zum Glauben an ihn; aber wegen der Pharisäer bekannten sie es nicht offen, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden. Denn sie liebten das Ansehen bei den Menschen mehr als das Ansehen bei Gott.“ (Johannes Kapitel 12, Verse 42 – 43)
     
  • Der Jünger Johannes. Von all seinen Jüngern war Johannes der einzige, der sich traute, zum Kreuz zu kommen. Die anderen Jünger versteckten sich voller Angst (erst nach der Begegnung mit dem wiederauferstanden Jesus waren die Jünger voller Mut und unerschütterlichem Glauben. Was hat Jesus in den 40 Tagen zwischen Wiederauferstehung und seiner Himmelfahrt den Jüngern gezeigt, daß sie derart unerschütterlich wurden? Warum hat keiner der 12 Apostel trotz Folter und Tod jemals widerrufen?). Die letzte Anweisung, die Jesus vor seinem irdischen Tod und seiner Wiederauferstehung von den Toten gab, galt Menschen aus seiner nächsten Umgebung, nämlich seiner Mutter und seinem Jünger Johannes. „Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter!“ (Johannes 19:26 – 27) Auch jetzt, wo er am Kreuz hängt, gilt seine liebevolle Sorge seinen Mitmenschen. Vergessen wir nicht: So wie Jesus Johannes mehr als vergab, so vergibt Jesus auch uns, wenn wir zum Kreuz kommen.
     
  • Josef aus Arimathäa. Wie wir bei Johannes lesen, war Josef aus Arimathäa „ein Jünger Jesus, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich“ (Johannes 19:38). Zu Lebzeiten hatte er nicht den Mut, sich offen zu Jesus zu bekennen. Aber nun, nachdem er gesehen hatte, mit welcher Liebe für die Menschen Jesus am Kreuz gestorben war, überwand er seine Furcht und bat Pilatus darum, daß er den Leichnam von Jesus bekam, um ihn beerdigen zu können.
     
  • Maria, die Mutter von Jesus. Kann man sich kaum vorstellen, wie es in Maria aussehen mußte, als sie Jesus, den sie neun Monate in ihrem Körper getragen und als kleines Kind umhegt und umpflegt hatte, jetzt hier voller Schmerzen am Kreuz sterben sah. Wird sie sich erinnert haben an die Prophezeiung, die ihr durch den Engel Gabriel von Gott gegeben worden war? „Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.“ (Lukas 1:31 – 33) (siehe hierzu auch Jesus sitzt auf dem Thron von David und regiert)
     
  • Maria von Magdala, auch Maria Magdalena genannt. Jesus hatte Maria Magdalena von 7 Dämonen, die Besitz von ihr ergriffen hatten, befreit. Danach war sie mit anderen Jesus gefolgt, als er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf wanderte und das Evangelium vom Reich Gottes verkündete. Jetzt stand sie beim Kreuz und schaute zu, wie Jesus gekreuzigt wurde und starb, um am Kreuz die Strafe, die wir Menschen für unser sündhaftes Verhalten verdient haben, auf sich zu nehmen, damit wir rein und frei vor Gott sind. In drei Tagen wird sie Zeugin vom wiederauferstandenen Jesus. Jesus hat mit seinem Opfertod am Kreuz die (auch unsere) Sünde überwunden und mit seiner Auferstehung von den Toten den (auch unseren) Tod. Maria Magdalena begegnete der von den Toten wiederauferstandene Jesus als erster (siehe hierzu Johannes Kapitel 20, Verse 11 – 18).
     
  • Frauen. Zu denen, die damals Jesus folgten, gehörte auch eine Gruppe von Frauen. „Alle seine Bekannten aber standen in einiger Entfernung (vom Kreuz), auch die Frauen, die ihm seit der Zeit in Galiläa nachgefolgt waren und die alles mit ansahen.“ (Lukas 23:49)
     
  • Nikodemus. Beim Abnehmen des Leichnams von Jesus vom Kreuz half Nikodemus, „der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte“ (Johannes 19:39). Nikodemus hatte Jesus gefragt, was es bedeutet, wenn ein Mensch neugeboren werden muß. Nikodemus brachte eine Mischung aus Myrrhe und ALoe. Er und Josef aus Arimathäa wickelten den Leichnam von Jesus in Leinenbinden zusammen mit den wohlriechenden Salben ein.
     
  • Zwei Räuber. Zusammen mit Jesus wurden, einer links von Jesus, der andere rechts von Jesus, auch zwei Räuber gekreuzigt. Jesus, am Kreuz hängend, wurde von den vorbeigehenden Menschen und den Schriftgelehrten verhöhnt und beschimpft. „Ebenso beschimpften ihn die beiden Räuber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte“ (Matthäus 27:44). Bei Markus Kapitel 15, Verse 28 – 32 lesen wir darüber: „Zusammen mit ihm kreuzigten sie zwei Räuber, den einen rechts von ihm, den anderen links. Die Leute, die vorbeikamen, verhöhnten ihn, schüttelten den Kopf und riefen: Ach, du willst den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen? Hilf dir doch selbst und steig herab vom Kreuz! Auch die Hohenpriester und die Schriftgelehrten verhöhnten ihn und sagten zueinander: Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Der Messias, der König von Israel! Er soll doch jetzt vom Kreuz herabsteigen, damit wir sehen und glauben. Auch die beiden Männer, die mit ihm zusammen gekreuzigt wurden, beschimpften ihn.“ Aber als es ans Sterben ging, wurde einer der zwei Kriminellen tief in seinem Ich ergriffen. Er verstand, wer neben ihm starb und warum. Und der Kriminelle bereute seine Sünden: „Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst – das kürzeste Gebet, um Jesus anzunehmen und für alle Ewigkeit vor der Hölle gerettet zu sein.

Film über das Leiden von Jesus Für mich der beste Film über Jesus: Die Passion Christi (Partnerlink Amazon). Wenn Sie „Die Passion Christi“ noch nicht gesehen haben, dann schauen Sie sich den Film an. Wir erahnen, was Jesus für uns getan hat und sind froh und dankbar, daß er unsere Strafe auf sich genommen hat.

Nicht wenige versuchen Jesus auf einen guten Menschen zu reduzieren, der uns zu Nächstenliebe und Feindesliebe aufforderte. Aber darum geht es nicht bei Jesus. Viele spirituelle Führer vor ihm (und nach ihm) haben zu besserem Verhalten aufgefordert. Der Kern von Jesus für Sie und mich ist sein Blut, das er am Kreuz für Sie und mich vergossen hat. Lesen Sie: Jesus. Es geht nur um sein Blut

Hilf dir selbst und steige vom Kreuz herab… Jesus rettete sich nicht, weil er Sie retten wollte