Viele Menschen lassen sich von Gott und Jesus fernhalten, weil sie Glaube mit Religion verwechseln. Diese Menschen lassen sich durch das, was organisierte Religion tat oder tut, von ihrer möglichen Errettung vor der Hölle für den Himmel fernhalten. Diese Menschen schauen auf Religion und nicht auf Jesus. Jesus hat(te) nichts mit Religion zu tun. Es waren die religiösen Führer, die vehement den Tod von Jesus vor rund 2.000 Jahren forderten (die weltliche Macht wollte Jesus freilassen).

Pilatus, der römische Statthalter in Jerusalem: “Ich finde keinen Grund, ihn (gemeint ist Jesus; Anm. von mir) zu verurteilen.” (Johannes 18:38) Er wollte Jesus freilassen. Es war die organisierte Religion, die kirchlichen Herrscher, die auf dem Tod von Jesus bestanden:: “Weg mit ihm”, schrien die Hohenpriester zu Pilatus, “kreuzige ihn!” (Johannes 19:15)

“Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Jesus in Johannes Kapitel 14, Vers 6)


Jesus sagt(e): “Ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten.” (Jesus in Johannes Kapitel 12, Vers 47; Menge Bibel, 1939) Vergessen wir dabei nicht: Die Welt ist schon gerichtet / verloren. Denn jeder Mensch sündigt. Und schon 1 Gedanke des Zorns ist für Gott eine Sünde, die bestraft wird (Matthäus 5:21-22). Und bei Gott gibt es nur immer die Höchststrafe = spiritueller Tod = ewige Trennung von Gott in der Hölle.

Die Gebote zeigen uns: Wir brauchen einen Retter

Wir brauchen also einen Retter, wenn wir nicht in der Hölle enden wollen. Und diesen Retter schickt(e) uns Gott in Jesus. Wir können Jesus als unseren Retter, der an unserer Stelle die Strafe auf sich genommen hat, die wir verdient hätten, annehmen. Dadurch sind wir frei und mit Gott für immer versöhnt.

„Jetzt aber hat er euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt, um euch heilig, untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen.“ (Kolosser Kapitel 1, Vers 22)

Jesus liebt uns Sünder. Jeden Sünder. Es gibt keine Sünde, die zu schlimm, zu pervers, zu groß ist, als daß Jesus uns nicht augenblicklich für immer von der Strafe dafür befreien könnte. Wir „müssen“ nur an ihn glauben.

Jesus und die Ehebrecherin

Viele religiöse Führer konnten und können auch heute noch nicht verstehen, wieso Gott und Jesus uns Menschen lieben. Sie können nicht verstehen, warum Jesus uns in unverdienter Gnade retten will. Denken Sie an das Beispiel der Ehebrecherin. Die religiösen Führer brachten die Sünderin zu Jesus und wollten darauf hinaus, daß die Ehebrecherin gesteinigt wird.

Jesus hätte den ersten Stein werfen können. Er tat es nicht

Wer ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein werfen.
Es gab in der Runde damals nur einen, der keinerlei Sünde an sich hatte. Und das war Jesus. „Er hat den, der Sünde nicht kannte (= von keiner Sünde wußte), für uns zur Sünde (d.h. zum Sündenträger) gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden.“ (2. Korinther Kapitel 5, Vers 21; Menge Bibel)

Aber warf Jesus, der den Stein hätte werfen können?
Nein. Jesus verurteilte nicht. Jesus bestrafte nicht.
Sondern Jesus vergab (und vergibt) all unsere Sünden.
Jesus sagte zu der Sünderin: „ich verurteile dich nicht: gehe hin und sündige hinfort nicht mehr!“ (Jesus in Johannes Kapitel 8, Vers 11; Menge Bibel) — Was Sie von dem Vorfall mit der Ehebrecherin in der Bibel lernen können

Jesus ist nicht da, um Sie zu verurteilen
Jesus ist da, um Sie zu retten

Jesus verurteilt Sie nicht. Jesus versteht. Jesus kennt Sie. Er weiß, wie schnell Sie schwach werden. Damit ist nicht gesagt, daß zu sündigen in Ordnung wäre; nein, damit ist aber gesagt: All Ihre Sünden aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind Ihnen in Jesus vergeben. Was für eine Liebe! Was für eine Gnade! Das Opfer von Jesus für Sie ist für Gott ausreichend. Deshalb sagt Gott: „Ich werde nie wieder an ihr Unrecht und ihre Sünden denken.“ (Gott in Hebräer 10:17; Neues Leben Bibelübersetzung)

Wenden Sie sich Ihrem Jesus zu. Er versteht Sie.
Jesus kennt Ihren Schmerz.
Jesus liebt Sie so dolle, daß er Ihnen auch hilft, von all Ihren Sünden mehr und mehr frei zu werden.
Denn da sollte es kein Vertun geben: Sünden schaden uns. Gott ist nicht gegen Sünden, weil er uns irgendeinen ach so tollen Spaß vorenthalten will, sondern Gott ist gegen Sünden, weil sie uns (über den kurzen Kick eines momentanen schönen Gefühls hinaus) immer schaden und schädigen.

Gott ist gegen Sünden, weil er Sie liebt. Und weil er nur das Beste für Sie will.