Unser Glaube wächst durch das Hören / Lesen von Gottes Wort. Da die Bibel Gottes lebendiger Geist ist (fragen Sie mich nicht nach Details), und da wir in unserem wahren Ich, unserem Geist, nach Gottes Ebenbild erschaffen sind (Genesis 1:26; Genesis 2:7) ‚kommunizieren‘ bei der Bibellektüre unser Geist direkt mit Gott Geist.
Da findet ein Austausch statt. Da wird unser Geist gestärkt. So wie wir täglich unserem Körper Nahrung geben, damit er lebt, so müssen wir täglich unserem Geist Nahrung geben; die finden wir nur in der Bibel.

Bekommen Sie eine Ahnung, warum Sozialisten und Kommunisten die Bibel verbieten? In Nordkorea steht auf den Besitz der Bibel die Todesstrafe. Und erahnen Sie, warum seit den 1960igern in unseren (noch) freien Gesellschaften so vehement gegen die Bibel geschrieben und gelästert wird? Ja, ohne Bibel kein fester Glaube. Was meinen Sie wer dahinter steckt? Will Gott, daß wir keinen festen Glauben haben? Oder der Teufel, der uns abgrundtief haßt und ins Verderben zerren will? Warum uns der Teufel haßt? Weil Gott uns liebt (und den Teufel verstoßen hat).

Ich will die Bibel lesen. Aber sie ist so dick

Ich weiß. Meine ist auch ganz schön umfangreich und hat viele Seiten. Soll ich Ihnen was sagen? Früher war das ein Abturner (ja, ich kann auch Neudeutsch schbieken), heute bin ich für jede Seite froh und dankbar, weil ich immer wieder immer mehr lesen will und kann. Das schreibe ich nicht, um anzugeben (ich bin kein toller Bibelleser), sondern das schreibe ich, um Ihnen mitzuteilen, wie sich manches mehr und mehr ändert. Bleiben Sie also am Ball. Die (tägliche) Bibellektüre ist für uns ein Muß, weil wir spirituell damit wachsen und immer stärker werden.

Ohne Jesus wäre gar nichts

Jesus ist Mensch-gewordener Gott. Er hat alle Strafe, die Sie und ich verdient hätten, auf sich genommen. Ohne ihn würden wir in der Hölle enden, für immer. Wir können Jesus also wirklich nicht genug dankbar sein für sein Opfer.

Lesen Sie heute ein wenig über den besten Freund, den Sie haben und jemals haben werden. Er ist Ihr Retter, Ihr Freund, Ihr Helfer. Je besser Sie Jesus kennenlernen, verstehen und zum Manager (Sie wissen ja schon, ich kann auch Neudeutsch schbieken) Ihres Lebens machen, desto froher, gesünder, umfassend erfolgreicher werden Sie werden. Jesus ist alles. Und Jesus gibt uns alles.

Als Jesus das erste Mal hier auf der Erde war, sagte er zu uns: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 11, Vers 28)
Lesen Sie bei Matthäus im Kapitel 11 die Verse 25-30. Ja, raffiniert bin ich. Ich zitiere Ihnen oben nur den Vers 28; Sie müssen schon Ihre Bibel aufschlagen und den Rest bei sich und nicht auf diesem Bildschirm lesen.

Was auch immer Sie plagt, was auch immer Sie mit sich rumschleppen (alte Wunden, aktuelle Probleme, egal), geben Sie es Jesus. Wie? Sagen Sie: ‚Ach, mein Jesus, mir ist das zu viel. Kümmere du dich bitte darum. Schlage du meine Schlachten. Kämpfe du meine Kämpfe‘ (gerne in Ihren Worten). Denken Sie über das Gelesene nach (nicht mein Geschreibsel, sondern die Ihnen anempfohlene Bibelstelle). Danken Sie Jesus, daß er Ihnen derart hilft, damit Sie innere Ruhe und inneren Frieden finden können.

Die zweite Stelle über Jesus

Kurz zum Hintergrund. Jesus weiß um sein Schicksal. Er weiß, daß er am Kreuz sterben wird. Für Sie und für mich. Wir denken oft ’nur‘ an die körperlichen Schmerzen, die Jesus für uns erlitten hat. Klar, die Kreuzigung war und ist die bestialischste und schmerzhafteste Hinrichtungsart. Aber das wirklich Schlimme für Jesus war, daß er, der vollkommen frei von jeder Sünde war, und der in inniger Beziehung mit Gott Vater war, daß dieser Jesus, weil er Ihre und meine Schuld auf sich nahm, von Gott Vater getrennt wurde. All unseren Dreck, den Jesus für Sie und mich auf sich nahm, ist so schlimm, daß Gott Vater noch nicht einmal mehr seinen Sohn Jesus anschauen konnte, als der am Kreuz hing. Diese Trennung von Gott Vater war schlimmer als jeder körperlicher Schmerz, den Jesus für Sie und mich ertrug.

Jesus ist nichts fremd von dem, was wir durchmachen. Das zeigt uns auch diese Stelle: „Meine Seele ist zu Tode betrübt. (…) Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.“ (Jesus in Matthäus Kapitel 26, Verse 38-39

Jesus hat Angst, und er ist traurig. Wir sehen an dieser Bibelstelle aber 2 Dinge:
(1) Jesus hat gelitten; wenn wir mit unserem Leid, mit unserer Angst, mit unserer Traurigkeit zu ihm kommen, dann weiß Jesus, was wir durchmachen.
(2) Jesus ist gehorsam. Was auch immer er will, er sagt, daß Gottes Wille geschehen soll. Da steckt viel spirituelle Weisheit drin. Wir haben unsere Wünsche (das ist auch völlig ok); wir nennen Gott unsere Wünsche, damit er sie uns erfüllen möge (das ist völlig in Ordnung); aber der springende Punkt: Wir müssen dahin kommen, daß wir stets anerkennen, daß Gott besser als wir weiß, was wann gut für uns ist. ‚Dein Wille geschehe; nicht meiner‘. Und wir können uns dabei darauf verlassen, daß es Gottes Wille ist, daß nur das Beste für uns geschieht.

Das Beste? Aber all die Schmerzen und all die seelische Pein von Jesus am Kreuz?
Das ist zunächst einmal richtig.
Und was ist dann daraus gekommen? Die größte Rettungstat für die gesamte Menschheit. Was zunächst nur nach Niederlage, nach Schmerz aussah, entpuppte sich (Gottes Wille!) zur größten Wohltat, welche jeden Menschen, der Jesus annimmt, für immer mit seinem Schöpfer versöhnt und vor der Hölle rettet.

Lesen Sie Matthäus Kapitel 26, Verse 36-46. Und lernen Sie nicht nur Ihren Jesus besser kennen, sondern denken Sie auch darüber nach, was er für Sie getan hat. Nein, Sie müssen da kein schlechtes Gewissen bekommen, sondern Sie können froh und dankbar sich Jesus zuwenden und ihn loben, daß er Sie errettet hat.

Wie ist Jesus? Gewaltig

Irdisch-Weltliches reduziert Jesus oft auf das hilflose Baby. Es ist zwar richtig, daß Jesus bei seinem ersten Kommen so in die Welt kam, aber Jesus ist der Herr aller Herren. Über ihm ist nichts und niemand mehr. Irdisch-Weltliches reduziert Jesus auch oft auf ‚ein guter Lehrer‘. Aber Jesus war kein Lehrer, sondern Jesus ist Gott, die zweite Person der drei Personen Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist).

Sehen Sie Jesus nicht nur am Kreuz (klar, dort hat er uns errettet), sondern sehen Sie Jesus auch so, wie Sie ihn die Ewigkeit über sehen werden. Als mächtiger König aller Könige, Herr aller Herren. Lesen Sie als dritten Teil unserer kleinen ‚Ich-les-heute-über-Jesus-in-der-Bibel‘-Reihe deshalb Offenbarung Kapitel 1, Verse 10-18. Johannes, einer der Jünger von Jesus, sieht den von den Toten wiederauferstandenen und in den Himmel zurückgekehrten Jesus und berichtet: Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: ‚Fürchte dich nicht!'“ (Offenbarung Kapitel 1, Vers 17)

Was ich an der Begegnung von Johannes mit Jesus und deren Schilderung mag: (1) Jesus ist gewaltig. Und dieser Jesus ist unser Freund. Halleluja! (2) So gewaltig Jesus ist, er versteht, wie schwach wir (noch) sind. Er legt seine rechte Hand auf Johannes und Sie und mich und sagt uns: ‚Ihr müßt euch nicht fürchten. Habt keine Angst vor mir‘. Was für ein herrlicher, uns liebender Jesus! Und Sie wollen sich vom Teufel davon abhalten lassen, über Jesus zu lesen…? Nicht wirklich, oder?
Also (damit Sie nicht sagen können, der Jürgensen hat mir nicht richtig die Bibelstellen genannt) hier die 3 Vorschläge für Ihre heutige Bibellektüre:

  1. Matthäus Kapitel 11, Verse 25-30
  2. Matthäus Kapitel 26, Verse 36-46
  3. Offenbarung Kapitel 1, Verse 10-18

Fernseher aus. Musikgedudel im Hintergrund ausgeschaltet. Jede bessere Bibel hat ein Inhaltsverzeichnis… suchen Sie obige drei Bibelstellen und lesen Sie und denken Sie über das Gelesene in Ruhe nach. Andere meditieren, wir denken nach.