Jahrelang hat mein Vater mir immer wieder über die Endzeit erzählt. Als Jungendliche und junge Erwachsene wollte ich darüber eigentlich eher wenig hören. Mein Leben fing erst an und immer wieder hörte ich, wie alles zu Ende geht.

Über die Jahre kamen dann noch Angstgedanken und Panikattacken wegen meiner ungeretteten Mama dazu (daher kam dieser Artikel: Angst vor der Entrückung wegen ungeretteten Geliebten).

Neulich ’sagte‘ Gott mir, ich soll mehr über die Endzeit schreiben. Er ’sagte‘ mir, ich soll einen Email Kurs über die Endzeit machen. Na gut, dachte ich. Also wurschtelte ich Tagelang an unserem Endzeit-Einmaleins Email Kurs herum.

Leider geht es vielen Jesus-Schäfchen so wie es mir Jahrelang ging. Sie wollen nicht über die Endzeit hören, weil sie Angst davor haben, die Prophezeiungen nicht verstehen oder weil sie denken, Gott nimmt ihnen irgendetwas weg. Aber als ich den Email Kurs zusammengestellt habe, kam eine riesen Freude und Dankbarkeit über mich. Die Endzeit zu recherchieren brachte mir einen Frieden.

Also wollte ich Ihnen (Biblisch-basiert) erklären, warum es gut für uns ist über die Endzeit zu lernen.

1. Hoffnung

In der Welt sieht es manchmal echt düster aus, aber als Jesus-Schäfchen gehören wir nicht mehr zur Welt. Gott (!) sei Dank werden wir vor der Trübsal in den sicheren Himmel entrückt. Wir müssen also — wenn wir durch Jesus gerettet sind — keine Angst mehr haben, denn so wie Gott Noah und seine Familie vor der Sintflut gerettet hat, rettet er auch seine geliebten Jesus-Schäfchen vor der Trübsal, die hier auf Erden geschehen wird.

„Seine Gnade führt auch dazu, dass wir voll Sehnsucht auf die Erfüllung der Hoffnung warten, die unser höchstes Glück bedeutet: das Erscheinen unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus in seiner ganzen Herrlichkeit.“ (Titus Kapitel 2, Vers 13; Neue Genfer Übersetzung)

2. Dankbarkeit

Als ich an dem Endzeit-Einmaleins Email Kurs gearbeitet habe, kam eine Dankbarkeit in mir auf. Mir wurde so bewusst, dass ich es nicht verdient habe, gerettet zu werden. Und trotzdem hat Jesus alles für mich gegeben. Er hat sich für mich geopfert, sodass ich für immer bei Gott sein darf. Und als wäre das noch nicht genug, so holt er mich (und alle anderen Jesus-Schäfchen) auch noch in den sicheren Himmel (Entrückung) bevor hier auf Erden die Trübsal losgeht.

Je mehr ich recherchiert habe, was hier auf Erden passieren wird, desto dankbarer wurde ich, dass ich es nicht durchmachen werden muss. Und zwar nicht, weil ich es irgendwie verdient hätte, sondern einfach nur weil Gott so gut ist und mich durch Jesus gerettet hat.

„Ich versichere euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan.“ (Jesus in Johannes Kapitel 5, Vers 24; NGÜ)

3. Evangelisation

Wenn wir uns klarmachen, was der Welt bevorsteht, dann wollen wir so vielen Menschen wie möglich von Jesus erzählen, denn jeder Mensch, der vor der Entrückung Jesus annimmt, kommt mit und muss nicht die Trübsal durchmachen. Wenn wir uns diese Wahrheit immer wieder klarmachen, dann gehen wir ganz anders mit unseren Mitmenschen mit.

„Die Ernte ist groß, aber die Zahl der Arbeiter ist klein“ (Matthäus Kapitel 9, Vers 37; Menge Bibel)

Von Gott aufgebaut

Also, haben Sie Hoffnung für die letzten Tage. Die Zeit ist knapp. Lassen Sie uns — vom Heiligen Geist geführt — mithelfen Menschen von Jesus zu erzählen.

Dabei auch sehr, sehr wichtig: Bevor wir loslaufen und anderen von Jesus erzählen können, müssen wir uns erstmal selber in Gottes Liebe und Gnade aufbauen lassen. Ohne Gott sind wir so leer. Aber wenn er uns auffüllt, dann sind wir so voll, dass es geradezu aus uns herausschwappt.

Ein Zitat von Georg Müller — der „Waisenvater von Bristol“:


„Ich erkannte klarer als je zuvor, dass die erste große und wichtigste Aufgabe, der ich mich jeden Tag widmen sollte, darin bestand, meine Seele im Herrn glücklich zu machen. Das erste, worüber man sich Sorgen machen musste, war nicht, wie sehr ich dem Herrn dienen und wie ich den Herrn verherrlichen könnte; sondern wie ich meine Seele in einen glücklichen Zustand bringen und wie mein innerer Mensch genährt werden könnte. Denn ich könnte versuchen, den Unbekehrten die Wahrheit nahezubringen, ich könnte versuchen, den Gläubigen zu helfen, ich könnte versuchen, die Notleidenden zu lindern, ich könnte auf andere Weise versuchen, mich so zu verhalten, wie es sich für ein Kind Gottes gehört; Und doch, da ich nicht glücklich im Herrn bin und in meinem inneren Menschen nicht Tag für Tag genährt und gestärkt werde, kann es sein, dass all dies nicht im richtigen Geist bewältigt wird.“

Georg Müller (Übersetzt von einem Englischen Zitat auf georgemuller.org; aufgerufen am 21.09.2023)