Ich möchte nicht wissen, wie viele Jesus-Gläubige auf dem Sterbebett bereuen, daß sie so wenig für Gott und mit Gott taten, und daß sie so wenig fest im Glauben stehend die Prioritäten in ihrem Leben richtig gesetzt haben.

Sehen Sie zu, daß Sie nicht am Ende Ihres irdischen Lebens sagen müssen: Ach, hätte ich doch bloß mehr mit Gott gesprochen und regelmäßig über ihn in der Bibel gelesen. Denn wenn dem so ist, haben Sie  viel  sehr viel verschenkt. Und das wäre traurig und tut auch nicht not.

Morgen, morgen, nur nicht heute

Wir machen so viel (und das ist ja auch gut). Wir gucken so viel Fernsehen (und das macht ja auch Spaß). Aber wir schieben wirklich wichtige Dinge viel zu oft auf die lange Bank.

  • Wenn Gott mir richtig viel Geld gibt, dann werde ich auch für die Verbreitung der Botschaft über sein herrliches Königreich spenden, damit möglichst viele die Frohe Botschaft hören können.
  • Wenn ich mehr Zeit habe, dann lese ich jeden Tag dreißig Minuten in der Bibel.
  • Wenn es nicht mehr so hektisch in meinem Leben zugeht und die Kinder aus dem Haus sind, dann werde ich auch regelmäßig das Gebet und Gespräch mit Gott suchen.

„ihr wißt doch nicht, was der morgende Tag bringen wird, wie es dann um euer Leben steht.“ (Jakobus Kapitel 4, Vers 14; Menge Bibel)

Sie können alles auf die lange Bank für morgen schieben. Aber bitte nicht Gott

Der Teufel will gerne, daß wir warten. Morgen, morgen, nur nicht heute… aber Jesus sagt uns dies: „Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, in der niemand wirken kann.“ (Jesus in Johannes Kapitel 9, Vers 4; Menge Bibel) Und das gilt mit Blick auf den jederzeit möglichen Beginn der Endzeit, aber natürlich auch mit Blick auf unser individuelles Leben. Ich weiß nicht, ob ich morgen (noch) da bin, um einen Artikel für KTNJ zu schreiben, also schreibe ich ihn heute (außer Bayern München in der Champions League wird live im Fernsehen übertragen).

Wie soll jemand zu Jesus finden, wenn ihm nicht von Jesus erzählt wird?

Pro Tag nehmen weltweit mehr als 115.000 Menschen Jesus Christus als ihren Retter und Herrn an (Quelle: „The Signatur of God“ von Grant R. Jeffrey, Colorado Springs, 2010, Seite 37) Ob die Zahl exakt zutreffend ist oder nicht, ist völlig egal. Und wenn es nur 100 wären, dann wären es 100 mehr, denen das niemals mehr endende HorrorLeid in der Hölle / Feuersee erspart bleibt. Und wenn es nur 1 wäre, dann würde sich jeder Einsatz dafür lohnen, damit dieser eine Mensch wegen unseres Einsatzes für die Frohe Botschaft nicht klagen muß: „ich leide entsetzliche Qualen in diesen Flammen“ (Mann im ‚Wartezimmer‘ zur Hölle; Lukas Kapitel 15, Vers 24; was denken Sie, um wie viel schlimmer es in der Hölle sein wird).

Wir haben die beste Nachricht aller Zeiten zu verkünden

Wie finden Menschen zu Jesus? Indem andere Menschen ihnen von der herrlich befreienden Botschaft unserer Versöhnung mit Gott durch Jesus erzählen. Halten Sie also mit der herrlichsten aller Botschaften, die die Menschheit jemals erhielt, nicht hinter dem Berg. Erzählen Sie Menschen davon (das hat natürlich nix damit zu tun, daß wir andere Menschen nerven oder besserwisserisch auf den Keks gehen). Unterstützen Sie mit Ihrem Geld die Verbreitung der Heilsbotschaft.

Paulus hatte auch nicht immer Lust

Wenn den Menschen nicht von Jesus erzählt wird, dann können sie auch nichts von ihm wissen. Sie verstehen, warum Paulus damals 16.547 Kilometer für Jesus unterwegs war. Dem hat das auch nicht immer Spaß gemacht. Der hat auch nicht jeden Tag Lust dazu gehabt, schon wieder sich für Jesus einzusetzen. Der war auch oft am Ende. Dem hat der Teufel auch oft gesagt: Ach, mach es doch morgen. Aber Paulus wußte „Darum werden wir auch nicht verzagt; nein, wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so empfängt doch unser innerer Mensch Tag für Tag neue Kraft.“ (2. Korinther Kapitel 4, Vers 16; Menge Bibel).

Es ist nicht leicht, bei Jesus zu stehen und den Mund für unseren Jesus aufzumachen. „Wie oft habe ich Mühsale und Beschwerden bestanden, wie oft durchwachte Nächte, Hunger und Durst, wie oft Entbehrungen (jeder Art), Kälte und Mangel an Kleidung!“ (2. Korinther 11:27; Menge Bibel) Warum soll es uns besser als Paulus ergehen? Es ergeht uns so wie Paulus.

Jürgensen, Sie machen das nur wegen dem Geld. Hm, aber ich habe immer noch nicht die 4 Millionen

Mühsal und Beschwerden, Nächte ohne Schlaf, Hunger, Kälte und Mangel an Kleidung. Ich weiß, was das heißt. Ich war – nachdem ich nicht mehr in dem Keller ohne Fenster, sondern nur mit zwei Lichtschächten und ohne Heizung, sein konnte, wo ich nach meiner Obdachlosigkeit untergekommen war – in einem stillgelegten Motel ohne fließend Wasser gelandet. Ich habe mich im kalten See stehend gewaschen und auf die Rückseite von Schmierpapier meine Artikel per Hand für KTNJ geschrieben, die ich dann gebündelt, wenn ich Zugang bei Bekannten zum Internet hatte, für KTNJ online gestellt.

Was denken Sie, wie oft mir der Teufel da gesagt hat: Für deinen Gott, der dich so hängen läßt, machst du das? Warte doch, bis es dir wieder besser geht.

Ich hatte keine Frau so wie Hiob. Wer weiß, die hätte dann vielleicht dem Teufel das Wort redend auch gesagt: „Hältst du denn immer noch an deiner Frömmigkeit fest? Sage dich los von Gott (= verfluche doch Gott) und stirb!“ (Hiob 2:9; Menge Bibel)

Und wissen Sie, was in der Zeit auch kam? Der Vorwurf via eMail, ich würde KTNJ wegen des Geldes machen. Ich guckte traurig vorwurfsvoll zu Gott… So weißt du wenigstens, war seine Antwort, was für ein Schwachsinn solche Anwürfe sind • Wie? Nane Jürgensen ist Pastor und hat 6.000 Euro im Monat? 6.000? Das ist wenig. Ich hätte gerne drei bis vier Millionen Euro im Jahr. Aber ich mach(t)e KTNJ auch, wenn ich obdachlos und hungrig und traurig und lustlos und kraftlos bin und nur zwei Mark fünfzig in der Tasche habe (was nicht heißt, daß Gott sich mit den drei bis vier Millionen für mich Zeit lassen soll).

Denn dies gilt auch für uns: „Darum werden wir auch nicht verzagt; nein, wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, so empfängt doch unser innerer Mensch Tag für Tag neue Kraft.“ (2. Korinther Kapitel 4, Vers 16; Menge Bibel) Was für einen herrlichen Gott wir haben!

Bezüglich KTNJ danke ich für Ihre unterstützenden Gebete und hilfreiche finanzielle Mitwirkung.